19 Mai 2020

[Rezension] Revival

Autor: Stephen King
Titel: Revival
Originaltitel: Revival
Seitenzahl: 528
Erscheinungsdatum: 8. August 2016
Verlag: Heyne
Einzelband


ISBN-10: 3453438485
ISBN-13: 978-3453438484

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Inhalt:

Über den kleinen Jamie legt sich ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden soll. Er wird immer mehr in die dämonischen Versuche eines vom Glauben gefallenen Predigers verstrickt. Und dann steht das finale Experiment an.
Meinung:

Ich wusste nicht, was mich bei dieser Geschichte erwartet und ich hatte auch keine Erwartungen, dennoch bin ich positiv überrascht.

Zunächst war ich überrascht über die Ich-Perspektive und dem Tagebuchcharakter, den die Geschichte aufweist. Erzählt wird sie von dem Jungen Jamie, der im Laufe der Geschichte zum Mann heranwächst. Der Leser erlebt Jamies erste Freundin, sein erstes Mal, geht mit ihm zur Uni und begleitet ihn bei seinen Konzerten.
Was immer wieder auftaucht, sind Begegnungen und Treffen mit Reverend Jacobs, von dem er, als er noch ein kleiner Junge war, beeindruckt wurde. So sehr, dass er noch zu ihm hielt, als er sich bei seiner Gemeinde unbeliebt machte.

Eine Begegnung fand ich dabei am einprägsamsten, bei der der Reverend als Heiler Leute von ihren Krankheiten befreit. Wieso ist die für mich so einprägsam? Sie erinnert mich einfach an die 12. Folge der 1. Staffel Supernatural mit dem Titel "Der Wunderheiler". Vor meinem inneren Auge sah ich Sam und Dean über den schlammigen Parkplatz gehen.
Außerdem gab es eine Anspielung auf sein Buch "Joyland", welches ich vor Jahren gelesen habe. So etwas finde ich immer sehr schön, wenn man sie erkennt und weiß was gemeint ist.

Ziemlich lange wusste ich nicht recht, wohin die Geschichte gehen soll. Dennoch wurde ich die gesamte länge über gut unterhalten. Doch dann kam das Ende. Es wurde spannend, erinnerte ein wenig an Frankenstein und endlich erkannte ich die Motive von Jacobs. Ich schließe aber nicht aus, dass ich vorher zu unaufmerksam war.

Fazit:

Getrieben vom Wissensdurst und der Unklarheit, was nach dem Tod auf uns wartet, wurde Jacobs verrückt. Obwohl die Geschichte mit dem verrückten Geistlichen ein Klischee bedient, kann ich daran nichts negatives finden. Es ist eins von den Klischees, die mir nicht so häufig begegnen und deshalb einfach noch nicht nervt.
Die Charaktere sind nichts besonderes, aber für die Geschichte passend. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich jemanden davon wirklich gerne mochte, aber genauso wenig fand ich niemanden total unsympathisch.
Alles in allem bin ich positiv überrascht und hatte mit der Geschichte eine gute Zeit.





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