09 März 2017

[Rezension] Die Chroniken von Anbeginn - Rubyn

Autor: John Stephens
Titel: Die Chroniken von Anbeginn - Rubyn
Originaltitel: The Fire Chronicle
Seitenzahl: 496
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: cbj
2. Band


Inhalt:

Nachdem es den drei Geschwistern Kate, Michael und Emma erfolgreich gelungen ist, das erste der Bücher vom Anbeginn aus den Händen des finsteren Magnus zu retten, sind sie nun bereit für das nächste Abenteuer. Dieses wird sie an der Seite ihres großväterlichen Freundes Dr. Pym erneut vor gewaltige Herausforderungen stellen, in ferne Welten und Zeiten führen und sie zwingen zu entscheiden, was ihnen wirklich wichtig ist im Leben. Und so kommen die tapfere Kate, der kluge Michael und die unerschrockene kleine Emma dem Geheimnis ihrer Familie und dem mächtigen Buch Rubyn langsam immer näher.


Meinung:

Aus Zeitgründen habe ich wesentlich länger gebraucht, als es unter normalen Umständen der Fall gewesen wäre. Dies hat jedoch nichts mit der Qualität der Bücher zu tun.

Aber starten wir vorne im Buch. Es beginnt friedlich, wird aber recht zügig lang und es dauert nicht lange, bis sich die Geschwister trennen müssen. So entstehen zwei Handlungsstränge, die aber irgendwie dann doch ein wenig miteinander verflochten sind, zumindest, sofern es um die Informationen für den Leser geht. Ich muss aber sagen, dass ich einen der Beiden Stränge dann doch favorisiert habe.

Eigentlich ist es schon altbekannt. Die Spannung wird aufrechterhalten und es gibt kaum Pausen. Da die Kinder in der Welt eben auch noch fremd sind, wird ihnen viel erklärt und nicht selten kommt es vor, dass sie es nicht auf Anhieb verstehen, der Leser - in dem Fall zumindest mir - aber schon. So war einiges an Ausführungen für mich nur überflüssiges Geschwafel.

Es war nicht selten, dass man immer eine Ahnung hatte, was als Nächstes passiert. Häufig ist die Vorhersehbarkeit ein negatives Kriterium, aber ich muss sagen, dass mich die Geschichte dennoch ein paar Mal, gerade am Ende, überrascht hat.

Die Charaktere entwickeln sich weiter, man merkt, dass sie etwas älter geworden sind. Denn das Weinen wurde eindeutig weniger. Auch wenn ich hier nicht von knallharten Helden sprechen würde, finde ich sie alle drei ziemlich sympathisch. Natürlich treffen sie auf einige neue Personen, die aber nicht großartig ausgeleuchtet werden.

Das Ende hielt noch einmal eine Überraschung für mich bereit in Form eines enormen Cliffhangers. Da will ich jetzt unbedingt weiterlesen.


Fazit:

Ich finde die Geschichte wirklich erfrischend. Sie ist spannend, frei von jeglichen Romanzen. Für mich einfach eine schöne Abwechslung und das Ende macht mir Lust auf mehr.
Es ist nicht selten, dass ein Folgeband schlechter ist, als sein Auftakt, aber hier hält es sich (bislang, denn den dritten Teil habe ich ja noch nicht gelesen) die Waage.

4,5/5 Punkte

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