16 März 2017

[Rezension] Die Chroniken von Anbeginn - Onyx

Autor: John Stephens
Titel: Die Chroniken von Anbeginn - Onyx
Originaltitel: The Black Reckoning
Seitenzahl: 480
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: cbj
3. Band


Inhalt:

Kate, Michael und Emma haben es geschafft, zwei der drei Bücher vom Anbeginn zu retten: Kate gehört das Buch Emerald, Michael ist der Wächter des Buches Rubyn. Kein noch so atemberaubendes Abenteuer und nicht die hinter listigen Gegner haben die drei gescheut, um dem finsteren Magier Magnus die Bücher zu entreißen - und ihre Eltern endlich zu befreien. Doch der Preis dafür ist hoch: Denn Magnus ist es gelungen, die kleine Emma zu entführen. Werden Kate und Michael ihre kleine Schwester finden? Werden sie das Buch Onyx in ihren Besitz bringen? Und werden sie endlich ihre Eltern wiedersehen, die sie so lange vermisst haben? Nur eines ist sicher: Es wird ein Kampf auf Leben und Tod.

Meinung:

Meiner Meinung nach war der letzte Teil zwar superspannend, nicht ganz so voraussehbar, wie die vorherigen, aber trotzdem der schwächste Teil.

Die Geschichte dreht sich zum großen Teil um Emma. Allerdings finde ich, dauert die Suche nach dem Buch Onyx, des Todes oder auch Reckoning, wie man es auch nennen will, zu lange. Für meinen Geschmack sind das aber zu viele Namen, aber das sind Kleinigkeiten.
Denn das Ende wird dadurch auf ein paar Seiten reduziert. Es wirkt dadurch einfach irgendwie zu schnell, zu einfach und darüber hinaus hat es für mich absolut keinen Sinn ergeben. Würde ich das hier aber ausführen, würde ich ja direkt spoilern.

Wie in den Teilen vorher gab es einige Überraschungen, die ich, auch in Anbetracht für wen das Buch geeignet war oder empfohlen wird, so niemals erwartet hätte.
Im Laufe der Geschichte, in der vor allem Michael und Emma gereift sind, erwachsener wurden und Verantwortung übernehmen wollten, kommt Kate ihnen, besonders Emma ziemlich in die Quere. Ich fand sie mit der Zeit immer unsympathischer und lästig.

Ich glaube, dass die Rezension wesentlich negativer ausfällt, als sie gemeint ist, einfach weil ich enttäuscht bin, wie es ausgeht. Es ist wirklich sehr spannend, denn es kommt zum Showdown gegen Magnus und es erinnert entfernt an "Eragon" und auch irgendwie an "Herr der Ringe". Es passiert also schon ziemlich viel und es ist eigentlich auch emotional, hat mich aber nicht so berührt.

Insgesamt ist die Trilogie wirklich fantasievoll und auch schön. Bietet angenehme Unterhaltung und ich bin ganz froh darauf gestoßen zu sein, aber genauso bin ich auch ganz froh darüber, dass ich die Reihe ausgelesen habe.


Fazit:

Eine ganz nette und einzigartige Geschichte für zwischendurch würde ich sagen, wenn es ein Einzelband wäre, es ist also ein wenig mehr. Die Trilogie würde ich nicht meinen (wenig lesenden) Freunden empfehlen, aber dafür dem jüngeren Publikum.
Trotz all der Kritik hier hat mich die Geschichte gut unterhalten und das ist eben auch das, was sie tun soll.

4/5 Punkte

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