07 Februar 2017

[Rezension] Die Chroniken von Anbeginn - Emerald

Autor: John Stephens
Titel: Die Chroniken von Anbeginn - Emerald
Originaltitel: The Emerald Atlas - The Book of Beginning
Seitenzahl: 480
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: cbj
1. Band


Inhalt:

Als die drei Geschwister Kate, Michael und Emma, die vor Jahren von ihren Eltern getrennt wurden, auf dem Weg in ein neues Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym landen, ahnen sie nicht im Geringsten, wohin sie diese Reise führen wird.
Denn bevor sie sich versehen, sind die besonnene Kate, der kluge Michael und die tollkühne kleine Emma in den Kampf um drei magische Bücher voll unermesslicher Macht verstrickt. Sie müssen erfahren, dass es ihre Aufgabe ist, diese zu finden, wolle sie ihre Eltern je wiedersehen.

Meinung:

Es ist immer schwierig ein Buch zu lesen, in denen die Protagonisten eine gute Ecke jünger sind als man selbst. Dachte ich, aber auch "Emerald" ging runter wie Öl.

Ich war ziemlich neugierig und bin auch gut in die Geschichte gestartet. Die Schrift ist groß und der Schreibstil angenehm, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Ehe man sich versieht, ist man mitten in der Geschichte.

Die Geschichte ist spannend, durch und durch. Die Gestalten, die die Geschwister treffen, sind meist so beschrieben, dass der Leser die mag, die er auch mögen soll oder eben auch nicht.
Häufig trennen sich die drei Geschwister, sodass es unterschiedliche Erzählstränge gibt. Das Wechseln zwischen diesen war aber dadurch gut gelöst, dass es sich hier nicht um Ich-Erzähler handelt. So ist der Leser nicht gezwungen sich von einem in den Anderen hineinzuversetzen. Das hat mir den Wechsel immer sehr erleichtert.

Die Konstellation der Drei hat mich immer wieder eine meine Geschwister und mich erinnert. Kate, die Ruhige und Nachdenkliche. Sie ist stehts bemüht das Richtige zu tun. Michael ist ein kleiner Klugscheißer. Das klingt erst einmal negativ, doch so meine ich es gar nicht. Er ist trotzdem total sympathisch und süß. Emma hat Temperament und davon nicht zu wenig. Eigentlich ist sie eher das Gegenteil zu Kate. Ich mag sie alle drei.

Die Kinder sind zwischen 14 und 11 Jahre alt und es gibt sehr viele Tränen. Ich bin mir nicht sicher, wie ich damals war, aber wenn ich vergleiche, wie andere Protagonisten in dem Alt agiert haben, mein Blick geht rüber zu Harry Potter und auch Charlie von Nightmares, dann wurde nirgends so viel geweint wie hier.
Allerdings finde ich, sind auch die Tränen sympathisch dargestellt. Mit anderen Worten: sie haben mich gar nicht oder nur wenig gestört. Denn die Charaktere waren dennoch keine Weicheier, sondern stark.

Falls jemand eine Zusammenfassung braucht, wieso ich die Geschichte toll finde, hat er hier die Kurzfassung: Es ist permanent spannend, es ist magisch, die Charaktere sind toll und der Schreibstil liest sich flüssig.


Fazit;

Eine richtig schöne Geschichte, die ich gerne weiterempfehle, sofern jemand gerne Fantasy liest. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich, dass sich darin keine Romanze entwickelt hat. Ich bin total gespannt auf die folgenden beiden Teile, die in meinem Lesevorhaben weiter nach oben gerutscht sind.

4,5/5 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen