23 Januar 2017

[Rezension] Nightmares - Die Schrecken der Nacht

Autor: Jason Segel
Titel: Nightmares - Die Schrecken der Nacht
Originaltitel: Nightmares
Seitenzahl: 384
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Dressler Verlag
1. Band


Inhalt:

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: Der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer so viel echter als andere Träume? Und was passiert, wenn die Albträume tatsächlich zum Leben erwachen? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.


Meinung:

Als "How i met your mother"- Fan musste ich einfach wissen, was Jason Segel so schreibt. Allerdings war ich etwas skeptisch, da der Protagonist ziemlich jung ist, aber das war für mich selber kein Problem.

Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, um zu behaupten, dass die Geschichte der verhassten Stiefmutter nichts Neues mehr ist. Eine über Albträume habe ich allerdings noch nicht gelesen und war deshalb sehr gespannt. Als gruselig würde ich sie im nach hinein aber nicht bezeichnen.

Ein paar Aspekte der Geschichte lagen für mich eigentlich direkt auf der Hand. Die Figuren haben dafür dann allerdings ein wenig länger gebraucht. Aber das ist eigentlich ziemlich häufig so und macht mir eigentlich in wenigen Fällen auch wirklich was aus.
Was mich allerdings ein wenig mehr störte, war diese Beharrlichkeit von Charlie, dass seine Stiefmutter eine Hexe ist, damit gehen auch viele Wiederholungen einher.

Die Freunde von Charlie fand ich schon irgendwie cool. Jeder hat seine Schwächen und Stärken. Einfach sympathisch das Team. Tatsächlich fand ich nicht einmal die Stiefmutter Charlotte unsympathisch. Charlies Vater hingegen schon, aber der ist (natürlich abgesehen von den bösen Leuten) auch der Einzige.

Das Buch hat eine große Schrift und lässt sich super flüssig lesen. Man kommt also echt schnell durch. Hinzu kommt noch ein wenig Spannung, die einen an das Buch fesselt.

Ich frage mich, ob schon von Anfang an eine Trilogie geplant war oder nicht. Denn sollte das der Fall gewesen sein, finde ich den Schluss einfach unglücklich. So wie er ist, hätte es auch ein Einzelband sein können. Deshalb habe ich jetzt auch nicht das furchtbare Verlangen unbedingt weiterlesen zu müssen.


Fazit:

An und für sich eine tolle Geschichte, die ich eher jüngeren empfehlen würde. Es macht sich super im Regal. Dieser auffällige Buchschnitt ist wirklich voll meins. Dadurch, dass das Ende ist, wie es ist, werden die folgenden Bände noch warten, bis ich auch sie irgendwo als Schnäppchen ergattern kann, denn der Preis ist für so eine kurze Geschichte in meinen Augen zu hoch, auch wenn mir die Geschichte gefallen hat.

4/5 Punkte

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