19 Januar 2017

[Rezension] Das Feuerzeichen - Rebellion

Autorin: Francesca Haig
Titel: Das Feuerzeichen - Rebellion
Originaltitel: The Map of Bones - The Fire Sermon Book 2
Seitenzahl: 480
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Heyne
2. Band


Einen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hofft sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch ihr grausamer Alpha-Bruder Zach schmiedet einen furchtbaren Plan, der nicht nur Cass' Leben, sonder das aller Omegas für immer zerstören könnte. Cass beschließt zu bleiben - und gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen.

Meinung:

Ich kann nicht sagen wieso, aber wieder fand ich wirklich schlecht in das Buch. Es zog mich, ähnlich wie der erste Teil, einfach nicht in seinen Bann, weshalb es wirklich mühselig war, es zu lesen.

Im Großen und Ganzen finde ich die Geschichte wirklich toll. Es ist mal was anderes und ich kann mir sie auch wirklich gut verfilmt vorstellen, aber ich finde, dass wirklich viel geredet wird. Viel zu lange hat man das Gefühl, dass nichts passiert.
Anfangs wird viel gereist, ähnlich wie in "Eragon" und das streckt sich so lang hin. Dennoch gibt es zwei Stellen in dem Buch, die mich dann doch gepackt haben, welche das sind, kann ich nicht verraten ohne zu spoilern. Ob einem zwei spannende Stellen auf fast 500 Seiten genug sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Darüber hinaus fand ich Cass immer unsympathischer. Jegliche Warnung schießt sie kurzerhand in den Wind und begibt sich und andere in Gefahr, Mehr und mehr versinkt sie im Selbstmitleid und scheint zu glauben, dass sich die Welt um sie dreht. Als sie dann noch versucht zu erklären, welche Rolle Lucia in den Leben von Piper und Zoe gespielt haben, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Außerdem hätte ich sie mir etwas stärker gewünscht. Einfach ein bisschen mehr wie Piper und Zoe, die in dem Teil ihren Glanz nicht verlieren.

Den Stil wäre natürlich spannender gestaltet für mich besser gewesen. Deshalb kam ich nicht dazu, in ein rasanteres Lesetempo zu wechseln. Die Wörter flogen zwar nicht dahin, aber trotzdem ist ein Lesefluss da, der nicht durch ungünstige Satzbauten oder Schreibfehler unterbrochen wird.

Obwohl das Buch ein Kampf war und ich mich auch mehr oder minder dazu gezwungen habe, dass es nun einmal an der Reihe ist, will ich doch wissen, wie das Ganze ausgeht.


Fazit:

Die Geschichte ist noch immer interessant, auch wenn sie dazu neigt, vor sich her zu plätschern. So schafft es die Autorin dennoch, mich bei der Stange zu halten. Ich will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht oder eher, wie es zu Ende geht.
Wenn ich mir die Frage stelle, ob ich es empfehlen würde, dann wüsste ich nicht, was ich dazu sagen sollte, da ich doch ziemlich hin und her gerissen bin, obwohl ich die Geschichte gerne gelesen habe.

3,5/4 Punkte

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