25 Oktober 2016

[Rezension] Plötzlich Banshee

Autorin: Nina MacKay
Titel/Originaltitel: Plötzlich Banshee
Seitenzahl: 400
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: ivi


Einen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten  seiner Lebenszeit anzeigt. Mit dieser Fähigkeit versucht Alana Leben zu retten - und gerät dabei immer wieder selbst in den größten Schlamassel. Denn Banshees ziehen das Pech an wie ein Magnet. Als man sie versehentlich mit mysteriösen Morden in Verbindung bringt, versucht Alana, den Täter selbst zu finden. Auch wenn das heißt, dass sie mit einem äußerst unverschämten Police Detective zusammenarbeiten muss, der obendrein ziemlich gut aussieht...



Meinung:

Der Klappentext verspricht so viel Action, aber, dass Alana Leben rettet, erleben wir eigentlich nicht so häufig. Tatsächlich weiß sie selbst nichts über die magische Welt. Der Leser weiß deshalb genauso wenig und weiß auch am Ende nicht wirklich mehr.

Es ist ziemlich merkwürdig, dass Alana an Feen nicht glauben will, dabei sieht sie doch die Uhren und müsste wissen, dass das nicht normal ist. Aber sie versucht sich erst einmal ziemlich lange gegen die Idee zu wehren. Das ist auch für den Leser ziemlich langwierig.
Leider hält sich die Zusammenarbeit mit Detective Dylan ziemlich in Grenzen. Für meinen Geschmack war seine Rolle zu klein.

Die Charaktere sind alle nicht sonderlich gut ausgeleuchtet. Dafür ist das Buch auch einfach zu kurz. Außerdem treffen wir auf viele verschiedene Menschen, von denen man je kaum was erfährt und alle irgendwie verdächtig sind.
Allerdings ist Alana für so eine Art Buch mit 20 schon recht alt, benimmt sich aber eher wie eine pubertierende 15 oder 16-jährige und ging mir seit Mitte des Buches auf die Nerven.

Das Ende war irgendwie sehr plötzlich und die Lösung zu einfach. Dennoch war es so, wie man es im Laufe des Buches erwarten würde. Demnach kam nicht mal richtige Spannung auf, zumindest konnte ich keine empfinden.

Der Schreibstil ist nichts Besonderes, aber drum auch nicht negativ aufgefallen. Allerdings kreiert er auch keine oder wenig Spannung.
Außerdem gibt es in den Kapiteln so Unterkapitel, in denen aus einer anderen Sicht (z.B. Dylan, Clay ...) erzählt wird. Allerdings dann in der Er-Perspektive. Der Rest des Buches ist aus der Ich-Perspektive. Wir können Alanas Gedanken mitdenken. Von so einer Aufteilung war ich noch nie Fan und empfinde sie meist als störend.


Fazit:

Alles in allem konnte mich das Buch mit dem vielversprechenden Klappentext nicht überzeugen. Es waren zu viele Störfaktoren und letztlich konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln. Da finde ich es angenehm, dass es ein Einzelband ist.

2/5 Punkte


Kommentare:

  1. Das ist die erste negative Besprechung, die ich zu diesem Buch lese. Ich bin sehr gespannt, wie es mir gefällt.

    LG, Gisela

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    1. Ich weiß auch nicht, bin irgendwie nur mit Mühe durchgekommen :( fand ich auch sehr schade.

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