01 August 2016

[Rezension] Frostkiller

Autorin: Jennifer Estep
Titel: Frostkiller
Originaltitel: Killer Frost
Seitenzahl: 432
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: ivi
6. Band


Inhalt:

"Mein Name ist Gwen Frost. Für viele bin ich vielleicht nicht mehr das komische Gypsymädchen. Doch sie haben sich geirrt - ICH habe mich geirrt. Ich bin Gwen Frost, Nikes Champion. Und ich weiß, was ich zu tun habe."

Kennt ihr das, wenn im Leben alles auf einen bestimmten Moment hinauszulaufen scheint? Wenn man von einer Gättin erw#hlt wurde und von dunklen Vorahnungen heimgesucht wird, dann mach t einem ein solcher Moment vor allem eins: Angst. Doch ich kann es mir nicht leisten, schwach zu sein. Nicht mehr: Denn Loki und seine Schnitter holen zum finalen Schlag aus...



Meinung:

Ich hatte mich so gefreut. Die finale Schlacht. Ich habe mehr oder minder ein Gemetzel erwartet. Ich hatte Erwartungen und habe mich darauf gefreut.
Enttäuscht wurde ich nicht direkt und das Buch ist im Allgemeinen auch spannend, aber zu 100% überzeugen, konnte es mich nicht.

Tatsächlich fing das Buch genauso an, wie die Anderen auch. Die ersten Ereignisse kommen sehr früh und ab da, wird die Geschichte aber auch vorhersehbar. So oder so. Was mich zu dem Zeitpunkt am meisten störte, war Gwen selbst. Sie wird selbstsüchtig und zickig. Das kann keinem gefallen und jeder, der die Situation genauer betrachtet, erkennt, dass Linus recht hat und Gwen sich und ihre Bedürfnisse über alles andere stellt.

Es ist aber glücklicherweise so, dass der finalen Schlacht wirklich viel Zeit gewidmet wird. Es wirkt nicht noch eben hinterher gequetscht oder überstürzt. Auch wenn dort wenig Neues passiert. Ich hatte so das Gefühl, dass sich aufgrund der Wiederholungen der Formulierungen auch immer das Geschehen wiederholt.

Jetzt klingt das alles wirklich negativ, dabei hat mir das Buch im Großen und Ganzen echt gut gefallen. Die Beziehung zwischen Nickamedes und Gwen entwickelt sich weiter. Tatsächlich wird er zu einem richtig tollen Charakter.
Ich finde es schade, dass die Freunde von Gwen zwar irgendwie immer da sind, aber dennoch irgendwie kaum Anteile haben. Gwen ist nach wie vor viel allein unterwegs. Dabei finde ich gerade Daphne sehr sympathisch.

Der Schreibstil ändert sich nicht. Was mich jedoch zunehmend nervte, war, dass Estep irgendwie immer schrieb: Hier jetzt nur ein Beispiel "Die Uhr tick-tick-tickte.". Hat sie das schon immer so gemacht und erst jetzt viel es mir auf? Auf jeden Fall finde ich das ziemlich unnötig.
Dennoch kommt man sehr zügig voran.

Das Ende finde ich etwas theatralisch. Die Trauer von Gwen finde ich auch nicht ganz nachvollziehbar in Anbetracht dessen, wie es um sie herum aussieht und gerade dass es so aussieht, wie es aussieht, finde ich ehrlich gesagt schade. Denn genau das hat man doch auch erwartet.

Man darf es hier nicht falsch verstehen. Ich mag die Reihe und auch die Autorin. Ich finde es schön, endlich alles beendet zu haben und bin auch, für die Qualität der Reihe, glücklich darüber, dass es jetzt vorbei ist. Vielleicht war es einfach nicht gut von mir Frostnacht und Frostkiller direkt hintereinander zu lesen. Das war vielleicht eine Überdosis Gwen.

Fazit:

Ich bin echt glücklich, endlich wieder eine Reihe beendet zu haben. Alles in allem hat mir die Reihe wirklich gut gefallen, allerdings hätte mir die eine oder andere Überraschung gut gefallen. Im allgemeinen, war gerade in diesem Buch das Ende vorhersehbar. Dennoch sieht sie wirklich schön aus und ist auf jeden Fall etwas für zwischendurch.

4/5 Punkte

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