25 Juli 2016

[Rezension] Frostnacht

Autorin: Jennifer Estep
Titel: Frostnacht
Originaltitel: Midnight Frost
Seitenzahl: 448
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Ivi
5. Band


Inhalt:

"Hi, ich bin Gwen Frost, Gesprächsthema Nummer Eins auf dem Campus der Mythos Academy. Als Nikes Champion erwartet jeder von mir, stark zu sein, obwohl ich wegen Logan noch immer völlig fertig bin. Wenn ich nur wüsste, dass es ihm gut geht!

Aber der Schnitter des Chaos ruhen nicht. Als bei einem Attentat auf mich die falsche Person vergiftet wird, weiß ich genau, was ich tun muss: Um jeden Preis das Gegenmittel besorgen! Doch die Pflanze wächst nur in einer verfluchten Ruine in den Rocky Mountains. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Schnitter dort auf mich warten..."



Meinung:

Da ich den Klappentext weder im Kopf habe, noch sicher bin, ob ich ihn gelesen habe, wurde es für mich richtig schnell spannend. Tatsächlich bleibt das Buch über große Strecken spannend, auch wenn es nicht immer diese "Wer stirb"-Spannung ist, sondern dieses Mitdenken, dieses Rätseln wer ist böse? Wie stehen die Personen wirklich zueinander. Mit anderen Worten: Mich hat das Buch gut unterhalten.

Leider sind die Schlüsselereignisse vorhersehbar, aber der Weg dahin ist es nicht und man kennt das ja: Der Weg ist das Ziel.
Aber fangen wir weiter vorne an. Zunächst beginnen wir mit viel Herzschmerz, aber das Gejammer wird im Verlauf der Geschichte immer weniger, sodass ich es sogar fast vergessen hätte. Ich persönlich finde so etwas immer unglaublich nervig, aber in diesem Fall hält es sich im Bereich des Erträglichen.
Was mich hingegen genervt hat, ist die Beschreibung der Spartaner. Auf gefühlt jeder zweiten Seite, ob es nun zum Kampf ging oder lediglich um die Beschreibung, dass jeder eine Waffe dabei hat, bis auf die Spartaner, musste erwähnt werden, dass die ja auch keine brauchen, da sie mit allem kämpfen können. Irgendwann fand ich das allerdings überflüssig. Der Zeitraum zwischen dem vierten und fünften Buch war bei mir sogar recht groß, aber ich finde, es gibt Sachen, die vergisst man nicht bzw. die kommen richtig schnell wieder.

Wir treffen auf unsere, bekannten, Kämpfer und Kämpferinnen. Aber endlich kommen mal neue Charaktere hinzu, die ich wirklich sympathisch finde. Was es mit Rachel und Rory auf sich hat, müsst ihr allerdings selber herausfinden.
Ich kann nicht erklären wieso, aber irgendwie waren Gwens Freunde nur Hintergrundfiguren, obwohl sie die meiste Zeit mit dabei waren.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm. Der Leser kommt gut voran und es bringt einem viel Lesespaß.

Das Ende ist leider für den Leser nicht so vernichtend, wie ich es mir gewünscht habe. Die Harmonie und der Abschluss sind einfach nicht so, dass man unbedingt weiterlesen muss. Ich könnte damit auch gut Leben, wenn es die folgenden Band noch nicht gäbe. Gerade bei einer Reihe finde ich das sehr schade, da ich dieses ungewisse Gefühl einfach liebe.


Fazit:

Ich finde ich Reihe einfach toll und werden Frostkiller direkt im Anschluss lesen, da ich gespannt bin auf den finalen Kampf gegen Loki und seine Schnitter. Frostnacht ist eindeutig eins der spannenderen Bücher der Reihe.
Auch wenn ich nicht mehr zur Zielgruppe (zumindest laut Amazon) gehöre, hatte ich bislang sehr viel Spaß und würde es weiterempfehlen.

4,5/5 Punkte

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