12 Mai 2016

[Rezension] All die verdammt perfekten Tage

Autorin: Jennifer Niven
Vorleser: Annina Braunmiller-Jest & Patrick Mölleken
Titel: All die verdammt perfekten Tage
Originaltitel: All the bright places
Gesamtlänge: 8 Std. 25 Min. (2 Cds; gekürzte Lesung)
Verlag: Random House Audio

Einen großen Dank an Random House Audio für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Inhalt:

Ist heute ein guter Tag zum sterben?, fragt sich Finch,sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich merkt, dass er nicht alleine ist. Neben ihm steht Violet, die dasselbe denk. Für beide beginnt eine Reise, auf der sie wunderschöne wie hässliche Dinge erleben. Während Violet anfängt, das Leben neu zu entdecken, beginnt Finchs Welt zu schwinden...


Meinung:

Die Thematik des Buches bzw. des Hörspiels ist unschlagbar tragisch, wie dramatisch. Zwei Jugendliche, die nicht mehr weiter wissen und keinen anderen Ausweg sehen, als sich zu töten.
Egal, wie traurig das auch sein mag, emotional abgeholt hat mich die Geschichte nicht.

Es fing alles vielversprechend an, bis ich dann auf dem letzten Viertel das Interesse verloren habe und eine Pause einlegte. Ich muss auch sagen, dass da der Großteil für mich überflüssig war. Die Geschichte hätte um einiges früher an einem bestimmten Punkt enden können. Den kann ich hier natürlich nicht näher erläutern.

Ich habe mich zunächst erschrocken, als ich Annina Braunmiller-Jest gehört habe, Mir war nicht klar, dass sie die deutsche Stimme von Bella aus Twilight ist.
Dennoch finde ich ihre Stimme wirklich schön. Den Wechsel zwischen männlich und weiblich habe ich als positiv empfunden, da dadurch die Aufmerksamkeit immer wieder geweckt wurde.
Außerdem waren beide wirklich ruhig und angenehm zu hören.

Allerdings muss ich sagen, dass mir die Geschichte etwas zu vorhersehbar war. Schon von beginn an, war mir klar, wie es enden wird. Oder eher, was die markanten Stellen sein würden. Es gab also eigentlich keine Überraschungen.

Was die Charaktere betrifft, bin ich bis zu Schluss echt unsicher geblieben. Mir ist noch immer nicht klar, was ich von Finch halten soll oder ob mir Violet wirklich sympathisch ist. Ich denke, mir sind die beiden etwas zu depressiv.

So oder so. Ich habe mehr erwartet und wurde doch enttäuscht. Leider habe ich etwas mehr und auch anderes erwartet, sodass meine Wünsche nicht erfüllt wurden.


Fazit:

Wenn ich vollkommen ehrlich sein soll, hat mich die Geschichte nicht in ihren Bann gezogen und auch nicht so richtig überzeugt. Die Handlung war vorhersehbar und die Charaktere irgendwie nicht tief genug.

2,5/5 Punkte

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