06 April 2016

[Rezension] Royal Desire

Autorin: Geneva Lee
Titel: Royal Desire
Originaltitel: Conquer Me
Seitenzahl: 348
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Blanvalet
2. Band


Einen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars


Inhalt:

Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, m ihn zu vergessen - vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht mehr auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?

Meinung:

Den Einstiegsband fand ich ja wirklich schlecht, aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht auch einer zunächst wenig versprechenden Reihe nicht auch eine zweite Chance gäbe. Hier findet eine wirkliche Steigerung statt.

Der Autorin ist es in diesem Teil gelungen, eine gewisse Mischung zwischen normaler Konversation, sowie Handlung und plumpen Geschlechtsverkehr mit einer eher weniger niveauvollen Sprache zu finden. Gut, die weniger gut gewählten Ausdrücke haben mich auch schon im ersten Teil tierisch genervt, also kein Grund, weiter darauf rumzureiten.

Diese ganz alltäglichen Szenen habe ich sehr genossen, ebenso wie jede normale Unterhaltung zwischen Alexander und Clara, in denen es mal nicht um Geschlechtsverkehr ging. Dass selbst noch Romantik die Oberhand gewinnen würde, hätte ich nicht erwartet. Es währt zwar nur kurz, aber dennoch ist das wirklich schön gemacht.

Belle ist so genial. Genauso wie Edward. Die beiden sind schon echt meine beiden Schätze in den Büchern. Dennoch sind deren Auftritte recht rar.

Eine Sache, die ich auch beim letzten Mal, glaube ich, nicht erwähnt hatte, die mich dennoch massiv stört, war, dass Clara Alexander mehrfach bei seinem Spitznamen nennt. Das wird dann schon irgendwann ziemlich lächerlich.

Der Schreibstil von Lee ist eigentlich in Ordnung. Nur werde ich das Gefühl nicht los, dass "Spalte" ihr Lieblingswort ist. So oder so, man trifft es irgendwie immer wieder an. So verstörend häufig.
Im übrigen trifft man auch zwei Kapitel, die aus der Sicht von Alexander erzählt wurden. Ich fand das etwas unnötig...

So oder so, der Epilog hat mich verwirrt zurückgelassen. Was hatte das mit der Handlung zu tun? Kennt man die Person? Oder war das n verzweifelter Versuch einen Cliffhanger zu schaffen?


Fazit:

Für mich war es eine deutliche Steigerung vom ersten zum zweiten Teil. Dennoch bin ich mir sicher, dass es nicht meine Lieblingsreihe wird. Andererseits finde ich sie bislang aber besser als Shades of Grey.
So oder so. Jetzt will ich auch wissen, was es mit dem Epilog auf sich hat und wie die ganze Sache ausgeht. Der Ehrgeiz hat mich gepackt.

2,5/5 Punkte

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