20 April 2016

[Rezension] Die Magie der Namen

Autorin: Nicole Gozdek
Titel/Originaltitel: Die Magie der Namen
Seitenzahl: 368
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Ivi

Ein lieben Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Bist Du ein Polliander, ein großer Krieger? Oder vielleicht sogar ein magisch begabter Wabloo? Nur die Magie der Namen wir darüber entscheiden...

Als der Junge Nummer 19 am Tag seiner Volljährigkeit einen völlig unbekannten Namen erhält, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach seinem Schicksal.

Meinung:

Wenn ich voll ehrlich bin, war ich zu Beginn nicht sicher, ob die Geschichte wirklich was für mich ist, aber ich bin doch sehr froh, dass ich sie gelesen habe.

Wir beginnen mit Nummer 19 am Tag seiner Namensvergabe. Es gibt Rivalitäten, also pubertäres Gehabe, zwischen ihm und Nummer 2.
Doch als Nummer 19 seinen Namen endlich erhält, bleibt er dennoch im Unklaren, wer er eigentlich ist. Tirasan Passario heißt er nun. Doch der Name ist jedem unbekannt und so begibt er sich auf die Reise, um sich selbst zu finden. Muss Gefahren trotzen und neue Freundschaften gründen.

Im Einband vorne befindet sich eine Karte von Mirabortas und ich liebe so was einfach. Ich habe immer nachschauen müssen, wo die Freunde gerade langlaufen.

Der Leser begleitet Tirasan, Rustan Palliander, Nelia Wabloo, Baro Derada und Allira Varianda. Baro und Allira waren zu beginn total nervig. Nebenbei: Baro ist Nummer 2, der "Erzfeind" von Tirasan. Demnach ging es auch mit den Kommentaren weiter.
Rustan ist super loyal und ein wunderbarer Charakter. Von allen mein Liebster. Denn Tirasan hat voll häufig schlechte Laune, doch bevor man sich dann so richtig darüber aufregt, ändert sich das.

Die Geschichte ist immer mal wieder spannend. Auch wenn ich finde, dass die Passagen etwas kurz geraten sind. Allerdings ist das Buch voll von Informationen, nicht nur von albernem Gerede. Ich finde allerdings, dass das Buch erst so richtig mit der Reise beginnt. Es gibt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Auch wenn ich mich jetzt unweigerlich fragen muss: Was habe ich überhaupt erwartet? So oder so, ich wurde mehrfach überrascht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Dass ein Junge der Protagonist ist, ist wirklich erfrischend. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Namen wurden allerdings größtenteils überlesen oder nur angelesen. Da fand ich die Spitznamen Tir und Rus eine gute Lösung, denn die Namen sind doch größtenteils sehr merkwürdig und anstrengend auszulesen. Mich haben sie das eine oder andere Mal aus dem Lesefluss gebracht.

Eine richtig tolle Idee wurde zu einer tollen Geschichte und die wiederum zu einem tollen Buch, das es Wert ist, gelesen zu werden.

Fazit:

Das Buch war viel zu kurz und das Ende kam viel zu schnell. Ich würde mir wünschen, dass noch ein zweiter Teil erscheint, auch wenn das Buch am Ende doch in sich geschlossen ist. So ändert es nichts daran, dass die Idee einfach großartig ist. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Empfehlung.

4,5/5 Punkte 

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