27 März 2016

[Rezension] Heaven

Autorin: Alexandra Adornetto
Titel / Originaltitel: Heaven
Seitenzahl: 448
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Rowohlt Verlag
3. Band


Inhalt:

Nach allem, was Bethany und Xavier durchgemacht haben, beschließen sie, ihre Liebe durch eine heimliche Hochzeit zu krönen. Doch kurz nach der Vermählung bricht das Unheil erneut über sie herein: Die gesichtslosen Sieben - ein himmlischer Orden, der das Gleichgewicht des Universums bewahren soll - sind den beiden  auf den Fersen und verfolgen sie bis an die Universität. Muss Bethany ihre große Liebe Xavier schließlich doch aufgeben und in den Himmel zurückkehren, weil ihre Verbindung allen himmlischen Gesetzen widerspricht? Oder gibt es für sie einen Weh, für immer vereint zu bleiben?


Meinung:

Als sich Beth zu Beginn durch die Hochzeit in Schwierigkeiten bringt, war ich wirklich genervt über ihren "Trotz". So schreibt es die Autorin. Ich würde sie jedoch als egoistisch und naiv bezeichnen. Darüber, dass ihre Taten auch Konsequenzen haben, scheint sie nicht nachzudenken.
Und so kam es, dass mich Beth wirklich sehr genervt hat und ich auch keine Lust an dem Buch hatte.

Relativ schnell wird es zum ersten Mal spannend. Wie es dazu kommt, lässt mich jedoch nur mit dem Kopf schütteln. Es ist natürlich wieder Beth schuld, da sie rumzickt und bockig ist wie ein kleines Kind. So stellt sie ihre Bedürfnisse über ihre und auch Xaviers Sicherheit.

Xavier, so muss ich sagen, ist mir allerdings dadurch nur noch mehr ans Herz gewachsen. Genauso wie Gabriel. Ivy verliert allerdings auch. Sie wirkt irgendwie so eisig,

Als Xavier und Beth an der Universität ankommen, hätte ich mich zunächst erst mal aufregen können. Denn man bekam sogar das Gefühl, dass Beth die Flucht vollkommen egal ist, denn sie schafft es nicht mal, ihre Decknamen auswendig zu lernen. Danach allerdings wird es besser. Geschichtstechnisch könnte man fast sagen "Band 1 reloaded - College".

Die Geschichte an sich hat ihre spannenden Momente. Doch obwohl Beth ein Engel ist, muss sie jedes Mal gerettet werden. Sie ist nicht nur unwissend, sondern auch schwach. Für mich keine gute Kombination. Leider finde ich auch, dass sie sich überhaupt nicht weiterentwickelt. Ok, vielleicht auch den letzten 40 Seiten, aber das reißt es dann auch nicht mehr raus.

Irgendwie hat die Geschichte sehr viele Brennpunkte, die nichts miteinander zu tun haben. Ist das eine Problem gelöst, kommt das nächste. So hopst es hin und her und doch finde ich es schade, dass der Twist zwischen Himmel und Hölle so richtig in den Hintergrund gerät.

An dem Schreibstil kann ich eigentlich nichts aussetzen. Hier und da ist mir mal was aufgefallen, komischer Satzbau und auch ein Schreibfehler. Aber im Großen und Ganzen kann das ganze Buch schnell gelesen werden.



Fazit:

Die Trilogie verliert von Band zu Band, aber wer liest schon nur die ersten beiden und hört dann auf?
Mittlerweile würde ich die Geschichte nur noch jenen empfehlen, die mit schwachen Protagonisten klarkommen.

3/5 Punkte

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