13 März 2016

[Rezension] Halo

Autorin: Alexandra Adornetto
Titel / Originaltitel: Halo
Seitenzahl: 560
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: rowohlt verlag
1. Band



Inhalt:

In dem verschlafenen Ort Venus Cove scheint die Welt noch in Ordnung. Doch dunkle Mächte sammeln sich, immer öfter kommt es zu unerklärlichen Todesfällen. Bis eines Nacht drei Engel auf der Erde landen, vom Himmel gesandt, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Fasziniert vom Leben der Menschen, mischt sich Bethany, die jüngste und unerfahrenste der drei himmlischen Geschwister, unter die Schüler der Highschool - und verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Schulsprecher Xavier. Doch ihre Liebe bringt die Mission der Engel in Gefahr, denn niemand darf über ihre eigentliche Herkunft Bescheid wissen. Und schlimmer als der Zorn des Himmels ist die Bedrohung durch das Böse, das bereits ein Auge auf Bethany geworfen hat...


Meinung:

Kennt ihr dass, wenn ihr, noch bevor ihr überhaupt 100 Seiten gelesen habt, bereits wisst "das Buch gefällt mir"? Genau das Gefühl packte mich bei Halo endlich mal wieder.

Ich kann nicht sagen wieso, aber ich nahm an, dass drei weibliche Engel auf die Erde geschickt werden. Das stellte sich allerdings ein Irrtum heraus. Die Handlung an sich ist die meiste Zeit über sehr alltäglich, was ich jedoch als angenehm empfand. So richtige Spannung kommt eigentlich nicht auf und auch ist die Geschichte leicht vorhersehbar und das Ende keine Überraschung. Aber all das hat mich überhaupt nicht gestört.

Irgendwie konnte ich in dem Buch total abschalten. Ich fand es amüsant, wie Bethany alles neu erfahren hat. Wie sie mit Problemen bei der Wortwahl anderer hat. Als es dann zur Krise kommt, dachte ich "bitte nicht". Das war allerdings auch so schnell wieder vorbei, dass ich mir dachte, dass es einfach überflüssig war.
Allerdings sollte sich der Leser darauf Einstellen, das typische "Du bist einzige für mich" Gerede über sich ergehen lassen zu müssen. Ich muss sagen: Ja, das kann schon wirklich nerven.
Bevor im "Showdown" Spannung aufkommen kann, ist es auch schon wieder vorbei. Ich denke das alles hat sich auf so zwanzig Seiten abgespielt.

Die Charaktere sind wirklich toll. Ich mag Beth. Ihre Geschwister, Gabriel und Ivy, waren jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Xavier hingegen ein richtiger Schatz und Molly mal nicht die super beste Freundin, die jedem gefällt.

Der Schreibstil ist echt locker und die Sprache der Jugend auch authentisch, was gerade zu Beginn nicht nur wichtig, sondern auch sehr gut gemacht ist.

Alles in allem würde ich sagen, dass es eine nette Geschichte für zwischendurch ist. Nichts was viel Tiefgang hat und extrem viel Konzentration fordert.

Fazit:

Der letzte Satz des Buches ist eine Qual und wirklich sehr ausgeklügelt gemacht. Denn ich glaube, sehr viele konnte die Fortsetzung kaum erwarten. Obwohl ich das Buch auch sehr gut fand, weiß ich nicht, ob ich direkt weiterlesen soll, denn den unwiderstehlichen drang habe ich dazu nicht. Dennoch ist klar, dass ich die Reihe irgendwann beenden werde und auch empfehlen kann ich sie auch.


4/5 Punkte

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