23 März 2016

[Rezension] Hades

Autorin: Alexandra Adornetto
Titel / Originaltitel: Hades
Seitenzahl: 496
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Rowohlt Verlag
2. Band


Inhalt:

Der finstere Jake Thorn ist zurück in Venus Cove, und er hat nur eins im Sinn: den Engel Bethany endlich für sich zu gewinnen. Geschickt lockt er sie in eine Falle und entführt sie in sein Reich - Hades, die Hölle. Dort schlägt er ihr einen schrecklichen Handel vor: Wenn Bethany als seine Geliebte bei ihm bleibt, will er Xavier verschonen - ansonsten muss er sterben. Wie soll Bethany ein solches Opfer bringen, wenn es bedeutet, für immer von Xavier getrennt sein zu müssen? Und wie lange kann ein Engel überhaupt in der Hölle überleben?


Meinung:

Irgendwie versäume ich immer wieder, den Klappentext zu lesen. Ich finde der verrät mal wirklich viel.
Als Beth in die Hölle verschleppt wurde, war ich nicht allzu begeistert. Sie wurde von den lieben Charakteren, die man doch so mochte, weggerissen und ich dachte mir "300 Seiten nur Beth und Jake...oh nein". Und so begann es auch. Der Leser lernte allerdings neue Charaktere wie Tuck und Hanna kennen (die sind beide echt klasse). So richtig in Schwung kam das Buch allerdings nicht, bis Beth irgendwann nach 150 bis 200 Seiten endlich entschließt, dass sie auch was tun könnte, um aus der Hölle raus zu kommen.

Ein großes Lob geht jedoch an die Kreativität der Autorin, die es geschafft hat, dass die alten Figuren nicht vernachlässigt oder vergessen werden. Wie, sage ich jetzt natürlich nicht. Allerdings haben mir diese Passagen am besten gefallen.

Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass Beth eine Gutgläubigkeit an den Tag gelegt hat, oder war es gar Naivität? So oder so, am Ende hat es einfach genervt. Sie ist zwar ein junger Engel, aber muss sie deswegen wirklich Ahnung von nichts haben? Ivy wird irgendwie immer härter Menschen gegenüber und Gabriel immer weicher. Molly wird dafür langsam die beste Freundin, die alle Leser immer so feiern.

Das Ende hat so einen Cliffhanger, dass es einem schon so vorkommt, als sei es keiner, sondern eine Geschichte sei an einer spannenden Stelle einfach abgeschnitten worden. Ich musste mich echt zusammenreißen, nicht direkt mit dem dritten Buch anzufangen. Zwei Dinge hielten mich davon ab: zum einen war es bereits halb drei nachts und zum anderen wollte ich nicht Gefahr laufen, die Handlungen zu vermischen. Also erst Rezension. Gleich weiterlesen.

Lesen lässt sich die Geschichte sehr gut und ist angenehm für zwischendurch, da es kaum anstrengt.

Ich denke man kann erkennen, dass mir die Trilogie bislang ganz gut gefällt, auch wenn mir der zweite Teil weniger gut gefallen hat, als der Erste.


Fazit:

Allein das Ende bewegt jeden dazu, den letzten Teil lesen zu wollen. Gut, dass ich ihn schon da habe. Die Trilogie kann ich wirklich empfehlen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich häufig an Supernatural denken muss (liegt wahrscheinlich an den Engeln...Luzifer...Michael...). Ich hoffe, im Reihenabschluss geht es wieder etwas spannender zu.

3,5/5 Punkte

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