30 März 2016

[Rezension] Das Feuerzeichen

Autorin: Francesca Haig
Titel: Das Feuerzeichen
Originaltitel: The Fire Sermon
Seitenzahl: 480
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Heyne Verlag
1. Band


Ein großen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

Die Geschwister Zach und Cass leben in einer zerstörten Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Keiner der beiden kann ohne den anderen überleben, obwohl sie grundverschieden sind - Alphas sind perfekt, während Omegas einen Makel tragen und verstoßen werden. Cass ist eine Omega, und wenn sie frei sein will, muss sie gegen ihren größten Feind kämpfen: ihren Zwillingsbruder Zach.



Meinung:

Ich bin echt hin und her gerissen. Kann mich überhaupt nicht entscheiden, wie ich das Buch bewerten soll.

Die Geschichte beginnt ziemlich schleppend. Ich fand die Episoden der Vergangenheit auch eher langweilig. Deshalb wurde es für mich erträglicher als das endlich sein Ende fand.
Ansonsten ist die Geschichte eine lange Reise, die eher selten wirklich spannend wird.

Kip ist ein Charakter, der mich irgendwann angefangen hat zu nerven, denn ich finde Eifersucht in solchen schweren Zeiten irgendwie überflüssig. Außerdem hat er sein Gedächtnis verloren, also was Informationen angeht, war er echt überflüssig. Dazu muss man wissen, dass das Buch größtenteils aus Gesprächen besteht.
Angenehm fand ich, dass Cass mal keine sechzehnjährige Protagonistin ist, auch wenn sie etwas zu gutgläubig ist, kam ich echt gut mit ihr klar.
Piper und Zoe sind allerdings meine Helden. Ich fand beide auf Anhieb richtig genial. Mutig und stark, das ich doch das, was man braucht.

Generell ist die Idee echt gut, aber das Buch auch wirklich anstrengend. Ich musste mich echt zwingen, am Ball zu bleiben. Denn man muss aufmerksam bleiben, sonst verpasst man eine wichtige Information. Der Schreibstil war jedoch in Ordnung, angenehm und flüssig.

Was mich jetzt allerdings so durcheinandergebracht hat, ist das Ende. Teile davon waren für mich richtig unerwartet und führen dazu, dass ich jetzt doch weiterlesen will, obwohl lange Strecken des Buches echt langweilig waren.


Fazit:

Ich bin dank des Endes total neugierig geworden, wie es weiter geht. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich jemanden das Buch empfehlen würde. Ich denke, den ersten Teil als Einzelband würde ich nicht empfehlen.Sind aber der Zweite und Dritte richtig gut, dann sieht die Sache schon wieder anders aus.

3,5/5 Punkte

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