08 Februar 2016

[Rezension] Zodiac

Autorin: Romina Russell
Titel: Zodiac
Originaltitel:
Seitenzahl: 448
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Ivi
1. Band



Einen großen Dank an den Piper Verlag zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Inhalt:

Im Haus Steinbock leben die weisesten Menschen. Das Volk der Waage ist stets gerecht. Und ein wahrer Krebs ist immer für seine Familie da. Die Galaxie besteht aus zwölf Planetenkonstellationen, die nach den Tierkreiszeichen benannt sind. Doch wenn die 16-jährige Rho zu den Sternen aufblickt, sieht sie mehr als nur zwölf Häuser: sie sieht die Zukunft. Denn Rho verfügt über die Fähigkeit, die Sterne zu deuten. Doch als sie die Vernichtung ihrer Heimat Krebs voraussagt, glaubt ihr niemand - bis es zu spät ist. Unzählige Menschen sterben und es ist noch nicht vorbei. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern Mathias und Hysan macht sich Rho auf, um die Galaxie zu retten. Denn ein Ungeheuer ist erwacht, das längst vergessen schien.

Meinung:

Ich war total aufgeregt, als ich Zodiac als Rezensionsexemplar erhalten habe. Es ging auch richtig fix los in der Geschichte, als wolle die Autorin keine Zeit verlieren. Jedoch stoppte diese Spannung auch relativ schnell wieder.

Es wird sehr viel erklärt, denn die Welt Zodiac ist mit unserer nicht zu vergleichen. So sehe ich auch die Notwendigkeit in den ganzen Schilderungen, dennoch wird das Buch immer langatmiger. Alles wird sehr intensiv beschrieben und irgendwann beschlich mich das Gefühl, dass der Fokus nicht auf den spannenden Szenen gelegen hat, denn die waren für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei.

Viel Zeit verbringt das Buch mit Reden, immer wieder dasselbe. Die kleinen Eifersuchtskämpfe zwischen Mathias und Hysan gehen einem auch irgendwann auf den Keks, denn so etwas ist nun wirklich nichts Neues.

Rho ist etwas naiv, aber gut erträglich. Mathias ist irgendwie ein sicherer Hafen, der zwischenzeitlich leicht unsympathisch ist, aber ich vertraue ihm. Hysan ist irgendwie etwas mysteriös, aber ich will unbedingt mehr über ihn erfahren.
Nishi und Deke kommen viel zu kurz. Die beste Freundin braucht einfach eine größere Rolle, denn meistens sind die doch die beste Person im Buch,

Der Schreibstil ist eigentlich gut lesbar, allerdings gab es am Mitte des Buches viele Fehler im Buch, die meinen Lesefluss gestört haben. Irgendwann ab Mitte-Ende des Buches (also irgendwo dazwischen) wird die Autorin sehr philosophisch, wie ich finde. Das gefiel mir nicht so gut, weil wir über Seiten an einer Seite in Rhos Gedanken hingen.

Das Ende bietet aber viel Luft für ein überraschendes zweites Buch. Es gibt noch Annahmen am Ende, denen ich einfach keinen Glauben schenken kann, deshalb wird mit Sicherheit auch der zweite Teil bei mir einziehen.


Fazit;

Die Geschichte hat großes Potenzial und kann sich noch richtig entwickeln, wenn denn endlich mehr passiert. Ich bin dennoch gespannt, wie es weitergeht. Irgendwie ist es immer aufregend, wenn sein eigenes Sternzeichen im Buch erwähnt wird und ich hab mich dann immer gefreut. Das Buch ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, verlangt aber eine Menge Konzentration, schneidet bei mir aber nur im Mittelfeld ab, da einfach zu wenig Spannung auftritt.

3/5 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen