18 Februar 2016

[Rezension] Mein Weg zu dir

Autor: Nicholas Sparks
Titel: Mein Weg zu dir
Originaltitel: The Best of me
Seitenzahl: 416
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Heyne Verlag


Inhalt:

Amanda und Dawson sind erst siebzehn, als sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch ihre Familien bekämpfen die Beziehung, und widrige Umstände trennen sie schließlich endgültig. Fünftundzwanzig Jahre später kehren die beiden in ihr Heimatstädtchen zurück. Sie empfinden noch genauso tief füreinander wie damals. Aber beide sind von Schicksalsschlägen gezeichnet, und die Kluft zwischen ihnen scheint größer denn je zu sein...


Meinung:

Dieser Nicholas Sparks ist schon fast ne SuB-Leiche, also habe ich es endlich mal angepackt.
Das Buch hat für meinen Geschmack teils viel zu lange Kapitel, allerdings begleiten wir immer mehr verschiedene Charaktere.

Ziemlich schnell begegnen sich Amanda und Dawson, die sehr viel in ihren gemeinsamen Erinnerungen schwelgen. Generell dreht sich viel, um die Vergangenheit. Die beiden Erfahren vieles über einen gemeinsamen Freund und dessen früh verstorbene Frau und der Leser taucht auch sehr intensiv in die Geschichte von Tuck und Clara ein. Für meinen Geschmack steht deren Geschichte viel mehr im Mittelpunkt als die von Amanda und Dawson.

Letztlich gab es eine Wendung zum Schluss, bei der ich dachte, dass es in eine bestimmte Richtung laufen könnte. Als ich dann ein Stück weiter las, eröffnete sich für mich eine neue Möglichkeit des Ausgangs der Geschichte, die sich am Ende als die Richtige herausstellte. Jeder, der schon ein paar Bücher von Sparks gelesen hat, wird wissen, dass es kein Happy End ohne großen Knall gibt, falls es eins gibt.

Ich muss zugeben, dass mir Amanda wirklich leidtat. Die Geschichte ihrer Tochter Bea ist einfach sehr traurig und ihre Mutter, die irgendwie unsympathisch ist, bis sie am Telefon sagte "ich bin unterwegs". Sie hat es einfach nicht leicht.
Dawson ist ein eremitischer, aber sympathischer Protagonist. Die anderen Figuren, Abee und Ted (Cousins von Dawson) sind und sollen unbeliebt sein und das sind sie auch.

Der Schreibstil ist, zumindest mir, altbekannt. Er ist schön und irgendwie romantisch, aber nicht kitschig.

Die Geschichte ist bezaubernd und lässt immer wieder ein wenig Spannung zu, da Dawson sich seiner äußerst brutalen Familie abgewandt hat und die nun Rache wollen. Die große Kunst daran, dass die beiden Stränge so gut zusammenpassen, dass die Spannung nicht erzwungen wirkt.


Fazit:

Es ist nicht selten, dass ich bei einem Roman von Nicholas Sparks die eine oder andere Träne vergieße. Allerdings war es hier nicht der Fall, was ich etwas schade fand. Dennoch erlebt der Leser hier eine Art Romeo und Julia, welches jedoch nicht der zentrale Punkt ist. Ich fand die Geschichte schön und der Ausgang sicherlich (für viele) unerwartet und vor Romantik triefend. Alles in allem würde ich es weiterempfehlen.

4/5 Punkte

Kommentare:

  1. Huhu! :)

    Ich mag Nicholas Sparks Geschichten total gerne. Für eine tolle Verfilmung sind sie immer gut und meinen ersten Roman von ihm (Kein Ort ohne dich) fand ich einfach großartig!! Jetzt habe ich mir auch gleich den Neuesten (Wenn du mich siehst) zugelegt. ;)

    "Mein weg zu dir" habe ich also nur im Kino gesehen, war von dem Film allerdings nur durchschnittlich angetan. Schön zu lesen, dass das Büchlein besser ist. ;) Ich wünsch dir noch ganz viel Spaß mit "Kein Ort ohne dich", dass ich gerade in deiner Siedebar entdeckt habe. Hoffentlich kann dich die Geschichte genauso fessseln und begeisten wie mich!

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Hey,

      Nicholas Sparks ist wirklich toll und den Film zu "Mein Weg zu dir" fand ich auch nicht toll, wenn ich da ehrlich bin. Die Charaktere wirkten einfach vollkommen anders.

      Ohja, jetzt widme ich mich wieder so richtig dem Romantiker und ich hoffe, dass mir "Kein Ort ohne dich" so gut gefällt wie dir. Und dann wird der Film geguckt :D


      Lieben Gruß

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