22 Februar 2016

[Rezension] House of Night - Verbrannt

Autorinnen: P. C. Cast und Kristin Cast
Titel: House of Night - Verbrannt
Originaltitel: Burned a House of Night
Seitenzahl: 608
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Fischer Taschenbuch
7. Band


Inhalt:

Die tragischen Ereignisse beim Treffen des Hohen Rats in Venedig haben Zoey zerstört. Ihr Körper atmet zwar noch, doch ihre Seele ist bereits auf dem Weg in die Anderwelt. Stark, ihr Krieger und Beschützer, scheint der Einzige zu sein, der sie noch einmal zurückholen könnte. Doch dafür müsste er sterben. Ihre beiden Freundinnen Stevie Rae und Aphrodite könnten helfen. Warum zögern sie?



Meinung:

Ich bin nicht sicher, ob nicht langsam zu Alt für diese Reihe bin oder die Bücher immer schwächer werden...

Viel Spannung gibt es hier nicht und das ist eigentlich ungewöhnlich. Sehr viel beschäftigt sich das Buch darum, eine Lösung zu finden, wie Stark Zoey retten kann. Und der andere große Teil ist Stevie Rae und ihr Geheimnis: Rephaim.
Damien und co. kamen irgendwie zu kurz in der Geschichte.

Allerdings gibt eine interessante Wendung, was Dallas betrifft und ich bin gespannt, wie es da weitergeht und ob sich vielleicht noch andere Vampyre in die Richtung entwickeln.

Aphrodite bleibt für mich einfach eine richtig harte Person. Unbeschreiblich. Mein Lieblingscharakter. Zoey verlor bislang an Sympathie durch die ganzen Jungs, die sich um sie scharten. Doch am Ende mochte ich sie wieder lieber. Stevie Rae ist mir ein wenig zu zimperlich. Ich habe den riesen Krieg erwartet, aber sie will alle bekehren und ihres "ich bin eine Hohepriesterin" ging mir irgendwann auf den Keks.

Die Autorinnen bauen in den Dialogen, ganz besonders bei Stevie Rae Rechtschreibfehler ein, um jugendlich zu klingen. Da wird ein nicht nicht selten "nich" geschrieben. Mich als Leser hätte die korrekte Schreibweise nicht abgeschreckt oder dazu bewegt zu denken "so redet doch keiner mehr" sei es drum.

Worauf ich einfach nicht richtig klarkomme, ist, dass die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven erlebt werden (das war im ersten Buch noch anders). Das an sich ist nicht so schlimm. Was mich stört, ist, dass alle Kapitel von Zoey in der "Ich-Perspektive" geschrieben sind und alle anderen ich der "Er" oder "Sie". In diesem Buch gab es nicht viele Zoey Kapitel, aber ungewöhnlich ist es dennoch.

Ich denke, ich sehe das alles so kritisch, weil die Bücher mich zu Beginn so begeistert haben.


Fazit:

Ich werde mir Zeit lassen, aber irgendwann werde ich die Reihe beendet haben. So viel steht fest. Wer Vampir (Vampyr) Bücher mag, darf in die Reihe aber gerne reinschauen. Band 7 ist nur einfach schwächer als die Bisherigen.

3/5 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen