15 Februar 2016

[Rezension] Die 100: Tag 21

Autorin: Kass Morgan
Titel: Die 100 - Tag 21
Originaltitel: The 100 - Day 21
Seitenzahl: 320
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Heyne fliegt
2. Band


Inhalt:

Seit Jahrhundert hat kein Mensch mehr einen Fuß auf die Erde gesetzt - bis jetzt.

100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde nach einer Nuklearkatastrophe erneut zu besiedeln. Eine völlig entvölkerte Erde - das dachten sie. Falsch gedacht.

Komplett überraschend wird das Camp der Jugendlichen vpn Erdgeborenen überfallen - ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Wells versucht, die Überlebenden in Sicherheit zu bringen, muss aber gegen Anfeindungen aus der eigenen Gruppe kämpfen. Bellamy ist währenddessen auf der verzweifelten Suche nach seiner Schwester Octavia, die spurlos verschwunden ist. Die mutige Clarke, die in ihren Gefühlen zwischen ihm und Wells schwankt, hilft ihm dabei - und stößt auf ein grässliches Geheimnis. Gleichzeitig droht auf dem Raumschiffen der Sauerstoff auszugehen. Das Überleben der Menschen hängt am seidenen Faden.



Meinung:

Nach dem vernichtenden Urteil des ersten Teils kann es nur bergauf gehen und das tut es sogar. Man könnte sogar das Gefühl haben, als sei das der aktive Teil des ersten Buchs, als wäre das gesamte erste Buch nur eine Einleitung.

Die Verwechslungen von Glass und Clarke kamen zum Glück nicht mehr vor und das ist mir schon fast ein Punkt wert.

Endlich kommt so etwas wie Spannung auf. Es bewegt sich endlich was, soll heißen, es passiert was und man bekommt das Gefühl, dass die Handlung auch vorankommt. Allerdings fand ich, dass die spannenden Szenen immer viel zu schnell vorbei waren.
Allerdings war die Geschichte von Glass für mich sogar am spannendsten. Dabei fand ich die im ersten Teil noch überflüssig.

Die Geschichten von den Jugendlichen auf der Erde und die von Glass führen endlich in die Richtung, dass sie bald zusammenlaufen könnten. Allein die Tatsache sorgte bei mir dafür, dass ich Glass aufmerksamer verfolgt habe.

Wells wird mir im Laufe des Buches sympathischer. Selbst Glass bahnte sich den Weg in das Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Dafür mussten Bellamy und Clarke ein wenig einstecken, die ein bisschen zu romantisch unterwegs sind. Das fühlte sich einfach fehl am Platz an.

Am Ende wird sogar noch n Geheimnis gelüftet, was wohl dazu führt, dass man wissen will, wie es weitergeht. Zumindest geht es mir so, wobei das alles noch Zeit hat.


Fazit:

Auch der zweite Teil ist nicht überragend, aber dennoch deutlich besser als der Erste. Allerdings bleibt dieses Brennen, Wissen zu wollen, wie es weitergeht, aus und das ist es doch, was wir am Ende einer Geschichte fühlen wollen.

3/5 Punkte

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