11 Januar 2016

[Rezension] Salz und Stein

Autorin: Victoria Scott
Titel: Salz & Stein
Originaltitel: Salt and Stone
Seitenzahl: 480
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: cbt
2. Band



Inhalt:

"Vor sechs Wochen sind einhundertzweiundzwanzig Kandidaten in den Dschungel gegangen, um im Brimstone Bleed gegeneinander anzutreten. Vor drei Wochen sind sechsundsiebzig Kandidaten zu dem gleichen Zweck in die Wüste gegangen. Und heute sind vierundsechzig übrig, um die beiden letzten Etappen des Rennens in Angriff zu nehmen."

Das Brimstone Bleed geht in die zweite und letzte Runde. Tella hat mehr als einen Freund verloren. Einzig ihr Pandora Madox ist tapfer an ihrer Seite. Kann sie das Rennen gewinnen und ihren Bruder retten? Kann sie die Veranstalter des Brimstone Bleed ein für alle Mal vernichten? Und was geschieht mit Guy und ihr - kann die Liebe über alles siegen, oder bleibt sie auf der Strecke?

Meinung:

Am Anfang war ich nicht sicher, ob es Salz und Stein mit seinem Vorgänger aufnehmen könnte, da es für mich sehr schleppend begann. Zu Beginn befinden wir uns mit Tella recht lang in dem Basislager nach der Wüstenetappe und sie hat sich ziemlich plötzlich charakterlich verändert. Sie wird zu einer stärkeren Person. Das erlebt der Leser in ihrem Kopf, also in ihren Gedanken.

Als es dann aber zur ersten Etappe losging, konnte mich niemand mehr stoppen zu lesen. Die Seiten flogen dahin. Neue Charaktere kamen dazu: Willow, Cotton und Mr. Larson. Tatsächlich konnte ich Willow so überhaupt nicht leiden.
Wie erwartet treffen wir auch auf die alten Kandidaten, die uns aus dem ersten Band bekannt sind. Ich mag Guy und Harper nach wie vor und deren im ersten Teil erkämpftes Vertrauen, blieb bestehen.

Ich kann irgendwie gar nicht beschreiben, wie actionreich das Buch ist. Die Autorin schafft es, dass die Spannung überhaupt nicht mehr abreißt, ganz im Gegenteil zum Ende hin, steigert sie sich noch weiter und die Seiten fliegen nur noch schneller dahin.

Der leichte Schreibstil verstärkt die Lesegeschwindigkeit nur. Keine komplizierten Sätze, über die der Leser stolpert.

Allerdings gibt es doch eine kleine nervende Sache in dem Buch, das ist Tella, die irgendwie zu jedem Pandora eine Beziehung aufbaut und sich viel zu sehr als Tierschützerin aufspielt. Irgendwann war mir das einfach zu viel.

Tja, was ich zum Ende sage? Bitte einen dritten Band schreiben. Viel zu viele Fragen sind offen geblieben und viel zu viel Wut im Buch. Ich denke, jeder, der es bereits gelesen hat, weiß was ich meine.


Fazit:

Wer den ersten Teil schon phänomenal fand, wird hier sicher nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach ist dies ein Folgeband, der seinen Auftakt übertrifft. Ich kann es jedem nur ans Herz legen.

5/5 Punkte

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