04 Januar 2016

[Rezension] Monument 14

Autorin: Emmy Laybourne
Titel/Originaltitel: Monument 14
Seitenzahl: 336
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Heyne fliegt
1. Band


Inhalt:

Ein Tsunami verwüstet die Ostküste der USA. Vierzehn Jugendliche stranden in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus. Aus der nahen Chemiefabrik entweicht eine giftige Wolke. Der schüchterne Dean muss über sich selbst hinauswachsen, um sich und die anderen zu retten - nicht zuletzt das Mädchen, in das er schon lange heimlich verliebt ist...

Meinung:

Ich bin tatsächlich etwas unschlüssig, wie ich dieses Buch bewerten soll bzw. kann. Es geht erst mal schnell los. Die Welt geht bereits auf Seite 4 oder so unter. Sicherlich ist das Buch mit schlappen 300 Seiten nicht das Dickste, weshalb die Autorin wohl keine Zeit verlieren wollte.
Ich muss zugeben, dass ich "Monument 14" schon lange auf meiner WuLi habe und deswegen den Klappentext überhaupt nicht gelesen habe. Daraus resultierte, dass ich als Leser, bereits in der Action, nicht mal wusste, wie der Protagonist heißt.

Darüber hinaus habe ich lange gebraucht, um mich wirklich auf Dean einlassen zu können. Es lag wohl auch daran, dass ich davor viele Bücher mit weiblichen Protagonisten gelesen habe und ich starke Leute mag und das ist Dean wahrlich nicht.

Kommen wir mal zu den Leuten, Dean entwickelt sich in meinen Augen ein wenig, für mich erträglicher. Mit nervigen Charakteren hat Laybourne allerdings nicht gegeizt. Viel zu häufig musste ich mit den Augen rollen und letztlich frage ich mich: bin ich zu alt für das Buch? oder nervt nur mich das Gezicke und Gehabe von den älteren Kids?
Dennoch wollte ich irgendwie nicht, dass ein Charakter verschwindet oder jemand Neues hinzukommt, klingt verrückt, aber irgendwie ist die Truppe so perfekt.

Nachdem das Buch sehr schnell spannend wird und den Leser richtig mitreist, war es dann auch erst mal mit Spannung. Es passiert hier und da mal ein bisschen was, aber meistens müssen die Kinder damit klarkommen, ihren Alltag zu regeln. Auf eine irrwitzige Weise war aber auch das interessant für mich. Irgendwie wirkte es dann doch sehr real auf mich. Aber aufs Ende darf sich jeder Leser wirklich freuen, denn es wird wieder spannend und macht neugierig auf den nächsten Teil.


Fazit:

Ich hab mich wirklich aufs Buch gefreut, habe jedoch auch etwas mehr Action erwartet, als es letztlich gab. Dennoch bin ich nicht enttäuscht, denn ich fand das Buch zwar nicht überdurchschnittlich gut, aber dennoch durchaus lesenswert. Und ist das Geschriebene von Emmy Laybourne wirklich so abwegig, wenn es zu einer solchen Katastrophe kommen sollte?

4/5 Punkte

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