18 Januar 2016

[Rezension] Lying Game: Und raus bist du

Autorin: Sara Shepard
Titel: Lying Game - Und raus bist du
Originaltitel: The Lying Game 1
Seitenzahl: 320
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: cbt
1. Band



Inhalt:

Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag macht Emma auf Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine Zwillingsschwester! Doch am geplanten Treffpunkt erhält Emma eine mörderische Botschaft: Sutton ist tot. Emma soll Suttons Platz einnehmen. Der Beginn eines gefährlichen Lügenspiels - Emma übernimmt Suttons Marken-Klamotten, die teuflischen Glamour-Freundinnen, Boyfriend Garret - und versucht herauszufinden, wer Sutton getötet hat. Jeder ist verdächtig. Und nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist...

Meinung:

Ich habe das Buch länger beobachtet, dann irgendwann gekauft und dann doch etwas im Regal stehen lassen.
Also kann man wohl sagen, dass ich mich jetzt nicht richtig aufs Buch gefreut habe, aber ich habe es regelrecht verschlungen.

Emma ist eine wirklich sympathische Protagonistin, auch wenn die Geschichte quasi nur die Beobachtung von dem Geist von Sutton ist. Dies hatte ich nicht erwartet, wird von der Autorin aber richtig gut und ohne ein Aufkommen von Missverständnissen.
Es kam allerdings vor, dass Sutton Informationen vor Emma bekommt und ich mir dann, als Emma die gleiche Information bekommt, in Erinnerung rufen musste, dass die Beiden nicht kommunizieren können.

Man taucht als Leser mit Emma in eine abgedrehte und unbekannte Teenagerwelt ein. Überall im Alltag lauern Tücken und gerade das macht jeden einzelnen Tag, den Emma als Sutton verlebt interessant.
Hier und da, natürlich auch am Ende, kommt richtig Spannung auf.

Zu den Charakteren kann ich tatsächlich nicht viel sagen. Der Klappentext hat schon recht. Jeder ist verdächtig und jeder wurde auch verdächtigt. Sutton ist in dem Buch wirklich ratlos, da sie sich an kaum was aus ihrem Leben erinnert und diese Sutton gefällt mir, alles, was von der "alten lebenden" durchsickert, ist einfach typisch amerikanischer Teenager. Super zickig und ganz ehrlich auch ein Stück weit krank.
Emma ist das komplette Gegenteil und das macht es nicht einfacher für sie. Aber mir gefallen ihre Gedankengänge, denn häufig dachte ich auch so.

Der Schreibstil ist tatsächlich richtig gut, allein, dass sie es schafft, dass kein Missverständnis auftritt. Grandios. Ansonsten ist er locker und unkompliziert. Liest sich alles sehr gut und flüssig.
In einer Szene bin ich mir sicher, dass die Namen vertauscht wurden, aber darüber kann ich hinwegsehen, da es nur der eine Fall war.


Fazit:

Obwohl mich das dezente Äußere nicht unbedingt fasziniert und ich eigentlich vorher weder Erwartungen noch richtig Lust darauf hatte, bin ich richtig überzeugt und freue mich darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Jedem, dem Pretty Little Liars gefallen hat, sollte hier auch mal reinschauen.

4/5 Punkte

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