07 Januar 2016

[Rezension] Feuer & Flut

Autorin: Victoria Scott
Titel: Feuer & Flut
Originaltitel: Fire and Flood
Seitenzahl: 448
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: cbt
1. Band



Inhalt:

"Wenn sie diese Nachricht hören, sind Sie eingeladen, als Kandidat am Brimstone Bleed teilzunehmen. Alle Kandidaten müssen sich binnen achtundvierzig Stunden melden, um ihre Pandoras auszuwählen. Wenn Sie nicht innerhalb von achtundvierzig Stunden erscheinen verfällt Ihre Einladung."

Das Brimstone Bleed ist ein mörderischer Wettkampf quer durch die Wüste, Meer, Berge und Dschungel, und Tella zögert nicht, daran teilzunehmen, um ihren Bruder zu retten. Jeder Teilnehmer ist auf sich allein gestellt und bekommt zur Unterstützung ein Pandora, ein genetisch manipuliertes Tier, zur Seite gestellt. Bald schon lernt Tella den mysteriösen Guy kennen, und verliebt sich. Doch was passiert mit der Liebe, wenn die Zielgerade am Horizont auftaucht?
Meinung:

Ein erneuter Tribute von Panem Versuch? Zumindest blieb ich von dem Gedanken nicht zu 100% verschont.  Wer etwas in der Richtung sucht, wird hier fündig, findet allerdings auch eine eigenständige Geschichte.

Bereits im zweiten Kapitel trifft man aufs Brimstone Bleed. Ich fand schon, dass das recht fix ging, denn eigentlich kennt man die Protagonistin Tella gar nicht richtig.
Zugegeben kommt dann eine ziemlich langweilige Phase und auch der Start des Rennens ist nicht Spannung pur. Allerdings wendet sich das Blatt noch während der ersten Etappe und hat mich nahezu süchtig gemacht.
Immer wieder fragt man sich mit Tella, wem kann man vertrauen? Was können die anderen Pandoras und so weiter. Ich hab sogar eigenen Strategien entwickelt.

Im Nachhinein kam ich irgendwie nicht drum herum Tella mit Katniss zu vergleichen und musste feststellen: Tella ist ein Weichei, ob es gefällt oder nicht. Aber dafür gibt es richtig starke Kandidaten, wie Guy und Harper, die ich persönlich nach anfänglichem Zweifeln immer mehr mochte. 


Beeindruckend ist die sanfte und schleichende Veränderung Tellas, die mir erst im nachträglichen Analysieren überhaupt bewusst wurde. 

Ich denke, dass es nicht nur mit so ging, dass während der Etappen die Seite dahinfliegen und man nur in dem Basislager wirklich aufatmen kann. Die Geschichte ist einfach voller Spannung und konnte mich voll und ganz von sich überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin hält den Leser nicht auf, er ist nicht großartig poetisch, aber ich habe ihn als sehr angenehm empfunden.

Fazit:

Ein tolles Buch. Eine sympathische Protagonistin und viele weitere tolle Leute. Wenn mich mal jemand fragt, dann würde ich die Geschichte mehr als empfehlen. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

5/5 Punkte

1 Kommentar:

  1. Hallo, :)
    ich fand das Buch auch total toll. :) Es erinnert wirklich etwas an Panem, ist aber letztendlich auch etwas sehr eigenes. Insbesondere die Pandoras fand ich mega süß. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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