14 Januar 2016

[Rezension] The 100

Autorin: Kass Morgan
Titel/Originaltitel: The 100
Seitenzahl: 320
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Heyne Verlag
1. Band


Ein Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars-



Inhalt:

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können...


Meinung:

Vorweg: ich gehöre zu dem Personenkreis, der zuerst die Serie (eigentlich nur die erste Staffel) gesehen hat, bevor sie das Buch gelesen hat. Und ja, man kann beides machen, denn ich finde, die beiden Formate haben nicht viel gemeinsam.

Ich war so richtig enttäuscht. In der Geschichte vergeht nicht viel Zeit und in dieser Zeit passiert sogar noch weniger. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Wer hofft, hier eine Ergänzung zu der Serie zu finden, der hofft umsonst.
Einige Hintergrundinformationen bekommt man allerdings schon.

Die Kapitel werden abwechselnd von Clarke, Bellamy, Wells und Glass erzählt. Ich finde, in dieser Aufzählung fällt Glass total aus der Reihe, weshalb ihre Geschichte sogar noch langweiliger war, als der Rest.
Einige Charaktere decken sich mit denen aus der Serie und man erfährt auch sehr viel über die Vergangenheit der Vier. Allerdings geschieht das durch Flashbacks und hin und wieder werden die durch die Gegenwart angestoßen. Viel zu häufig haben die Episoden mit dem gerade Geschehenen nichts zu tun.

Das wirklich Nervigste überhaupt kommt allerdings jetzt; in fast jedem Kapitel, das von Glass handelt, wird sie mit Clarke vertauscht. So circa ein oder zwei Mal in den Kapiteln steht dort der falsche Name. Ich kann nicht sagen wieso, aber es hat mich unglaublich gestört und jedes Mal wieder aus dem Lesefluss gebracht.


Fazit:

Die Geschichte ist langweilig erzählt. Es plätschert vor sich hin und es passiert einfach nichts. Da ich aber jemand bin, der eine Reihe beendet, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass es sich bessert.

1/5 Punkte


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