05 November 2015

[Rezension] Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Autorin: Jennifer Estep
Titel: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
Originaltitel: Cold Burn of Magic
Seitenzahl: 368
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: ivi


Einen großen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Inhalt:

Mein Name ist Lila Merriweather und ich bin sowas wie der weibliche Robin Hood der Stadt. Nur dass bei mir die Armen nichts zurückbekommen. Dank meiner (geheimen!) magischen Talente kann ich so ziemlich alles stehlen, was ich will, und bekomme dafür auch noch eine satte Belohnung. Ich bin jung, selbstständig, frei... Jedenfalls bis ich einen Fehler mache und einem reichen Jungen das Leben rette. Jetzt soll ausgerechnet ich seine Leibwächterin werden. Und irgendwer hat es auf den Kerl abgesehen.



Meinung:

Ich war direkt gespannt auf das Buch, denn bislang habe ich von Estep nur Gutes gelesen. Das Cover erinnert schon sehr an ihre bekannte "Mythos Academy"-Reihe. Inhaltlich und personell fährt das Buch aber eine ganz andere Schiene. Ich würde sogar behaupten, dass Black Blade eine etwas höhere Altersgruppe anspricht, denn es spritzt ganz schön viel Blut.

An Lila muss man sich wirklich gewöhnen und ich kann mir vorstellen, dass man sie entweder mag oder eben nicht. Für mich galt Ersteres. Sie ist einfach einmal ein anderer Typ an Protagonist: frech, tough und immer mit einem schlagfertigen Spruch auf der Zunge. Gelegentlich wird genau dieser Punkt wirklich amüsant.
Es gibt wirklich keinen Charakter, der auf eine negative Art heraussticht, jedoch gefällt gerade Felix, die Frohnatur, mir zusätzlich noch am Besten.

Im Großen und Ganzen hat es schon lange gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Teils wurde das gerade Passierte wiederholt und ich dachte "hmm, klingt als würde Band 2 anfangen und den ersten Teil wiederholen", aber gut, es war ja nur eine kurze Passage.

Die Spannung steigt und der Höhepunkt ist echt super. Nicht zu lang, sodass er langweilig wird und auch nicht zu kurz, dass man sich fragt "Was war das?". Und eben genau so, dass man das Buch bis zum Ende ganz sicher nicht mehr aus der Hand legen kann.
Eigentlich war das Ende alles überragend und befriedigend. Als Leser kann man die Wartezeit gut überbrücken, dennoch will man wissen ,wie es weitergeht. Es widerspricht sich jetzt vielleicht, aber das Buch ist in sich geschlossen, aber eine größere Handlung fängt im nächsten Teil erst richtig an. Ich würde sagen, es ist ähnlich wie bei Harry Potter.

Eigentlich finde ich, brauche ich zum Schreibstil nicht viel sagen. Er passt zum Buch, zu den Charakteren und einfach auf zur Geschichte. Außerdem ist er weder anstrengend zu lesen, noch voll von Fehlern.


Fazit:

Black Blade konnte mich leider erst am Ende fesseln, überzeugt mich jedoch voll und ganz. Eine Handlung, die jetzt erst richtig kommt und Charaktere, die einfach mal anders sind. Ich freue mich wirklich auf den zweiten Teil.

4/5 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen