01 Oktober 2015

[Rezension] Passagier 23

Autor: Sebastian Fitzek
Titel/Originaltitel: Passagier 23
Seitenzahl: 432
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Droemer HC

Inhalt:

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der "Sultan" kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist.
Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der "Sultan" verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...


Meinung:

Ich bin restlos begeistert und mein Hunger an Thriller ist erst einmal gestillt. Die Handlung baut sich sehr schnell auf, wie ich finde. Fitzek versteht es zudem immer eine wichtige Information, die der Protagonist Martin bekommt, dem Leser nicht zu offenbaren. Das zwingt einen zum weiterlesen. Deshalb kann ich sagen, dass mich das Buch hier aus meiner Leseflaute gerissen hat (falls mal jemand so ein Buch braucht. Hier ist eins dafür).

Ich muss sagen, dass die Handlung wirklich spannend ist. Man begleitet immer mal wieder unterschiedliche Leute. Der Ort- und Personenwechsel war für mich kein Problem. Allerdings habe ich es bei Martin dann doch am meisten genossen.

Wie das bei Thrillern so ist, rät man so mit, wer der Killer sein könnte und ob man der Person im Buch überhaupt begegnet. Deshalb will ich hier gar nicht so viel über die Personen schreiben, denn ich habe eigentlich allen nicht so richtig getraut.

Zwischenzeitlich habe ich mir Gedanken gemacht, wie umfangreich wohl die Recherchearbeiten für das Buch waren, denn ich war noch nie auf nem Kreuzfahrtschiff und deswegen haben ein paar Sachen meine Vorstellungskraft auch überstiegen. Was aber für mich nicht dazu führte, das Buch weniger gut zu finden.

Der Schreibstil bleibt unauffällig und im Hintergrund. Er untermalt die Geschichte, mit ihrer Spannungen.

Jeder, der zum Buch greift, wird sich zum Ende hin wirklich wundern. Ich würde sagen, das ist gespickt mit unerwarteten Ereignissen und das Beste: die ganzen Handlungsstränge laufen auch wirklich zusammen.


Mein Fazit:

Ich bin froh, dass mir Passagier 23 so gut gefallen hat, denn ich habe noch ein anderes Buch von ihm im Regal, dem ich eine weitere Chance geben werde.
Das war wohl der beste Thriller, den ich in der letzten Zeit gelesen habe und kann ihn nur weiter empfehlen. Er ist kurz gesagt; grausam, ekelig und wirklich psycho.

5/5 Punkte

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