03 Juli 2015

[Rezension] Mein zauberhaftes Café

Autorin: Jana Seidel
Titel/Originaltitel: Mein zauberhaftes Café
Seitenzahl: 256
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Goldmann
Alexandra ist Steuerberaterin, Kontrollfreak und mit ihrem geregelten Leben in Hamburg zufrieden. Doch dann verliert sie ihren Job und erfährt, dass ihr Freund fremdgeht. Als sie kurz nach ihrem 30. Geburtstag völlig überraschend das alte Café ihrer Tante Effie im Harz erbt, trifft sie eine verzweifelte Entscheidung: Sie nimmt das Erbe an. Es gibt nur einen klitzekleinen Haken - Alexandra hat keine Ahnung vom Backen. Zum Glück gibt es Effie, die sich noch längst nicht bereit fürs Jenseits fühlt. Als Geist zeigt Alexandra nicht nur, wie man süße Versuchungen zubereitet, sondern auch, wie man das Leben und die Liebe genießt ... 


Die Geschichte konnte mich leider nicht so sehr fesseln, wie ich erhofft habe. Deshalb hat sich das wirklich kurze Buch auch echt gedehnt. Das Cover ist allerdings schön sommerlich und süß.

Die Story ist nichts Neues und eigentlich auch wie man sie erwartet. Der Verlauf ist vorhersehbar und es geschieht ganz genau das, was in solchen Geschichten auch geschehen soll.
Trotz allem sorgt das Buch für ein sommerliches Lesevergnügen.

Carlie ist ein Charakter zum Liebhaben. Sie ist echt süß, leicht zu begeistern, spontan und fröhlich. Das sind doch immer die Besten. Alexandra ist (natürlich) genau das Gegenteil, dennoch mögen die beiden sich. Alexandras Eltern sind unmöglich und unglaublich unsympathisch. Da versteh ich nicht, wieso man noch was auf deren Meinung gibt.

Das Buch endet, wie es enden muss. Ich verrate da mal nicht allzu viel, aber mir fehlten hier und da doch ein paar Überraschungen. Leider gibt es von solchen Geschichten schon viel zu viele.
Etwas für zwischendurch, aber mehr auch nicht. Es ist ganz nett zu lesen, aber kein Bestseller und für mich auch kein muss. Wer ein leichtes Sommerbuch sucht, der findet hier allerdings eins.

2/5 Punkte

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