23 Juli 2015

[Rezension] City of Bones

Autorin: Cassandra Clare
Titel: Chroniken der Unterwelt - City of Bones
Originaltitel: The Mortal Instruments - City of Bones
Seitenzahl: 504
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Arena
1. Band

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jace' Welt hineingezogen wird. Was Clary nicht ahnt: Jace ist ein Dämonenjäger. Und als Clary mitten in New York City von den Kreaturen der Unterwelt angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden. Denn sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Ich habe wirklich lange gebraucht um mich in der Geschichte wirklich zurechtzufinden. Ich glaube nicht ganz unschuldig waren die Namen. Ich finde Jace klingt ziemlich weiblich und deshalb habe ich das auch häufiger gedacht und Clary ist ein echt unschöner Name.

Naja, die Geschichte ist eigentlich wirklich gut und auch spannend. Diese Spannung konnte mich aber nicht richtig packen, sodass mich das ganze Buch nicht richtig fesseln konnte. Ich konnte mich eigentlich überhaupt nicht fallen lassen und habe meinen Fortschritt im Buch eigentlich auch zu jedem Zeitpunkt bewusst wahrgenommen.

Dabei sind die Charaktere gut ausgearbeitet. Irgendwie war ich letztlich so verwirrt, dass ich allen Erwachsenen nicht mehr getraut habe, nur um sicherzugehen, dass ich auch richtig liege.
Die Geschichte ist, so finde ich, recht detailreich. Für vieles wird sich Zeit genommen und auch auf den Hintergrund eingegangen oder auf die Geschichte vor Clarys Geburt. Das finde ich eigentlich ganz cool, so gewinnt das alles maßgeblich an Tiefe.
Außerdem muss ich sagen, dass mich doch das, was sich letztlich zwischen Clary und Jace raus stellt, ziemlich unvorbereitet getroffen hat. Aber hey, genau das ist doch mal was anderes, was uns Leser gefällt.

Clary entwickelt sich in der Geschichte, sie wird immer mutiger und das gefällt mir auch so. Jace ist eigentlich ziemlich amüsant.
Simon ist für mich der Held der Geschichte. Der ist wohl der Beste überhaupt: immer zur Stelle und treu.

Den Schreibstil finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, allein schon der Sie-Erzähler ist mal was anderes. Er ist jetzt nicht unbedingt schwierig zu lesen, aber einfach anders und hat mich mehr Zeit gekostet zu lesen.
Auch wenn mich City of Bones nicht vollständig überzeugen konnte, werde ich weiter an der Reihe dran bleiben. Nur um zu wissen, wie es weiter- bzw. ausgeht. Außerdem sieht die vollständige Reihe im Regal bestimmt ganz hübsch aus.

3/5 Punkte

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