19 Mai 2015

[Rezension] Bound to you - Providence

Autorin: Jamie McGuire
Titel: Bound to you - Providence
Originaltitel: Providence
Seitenzahl: 464
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: ivi
1. Band


Einen großen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.




Es scheint Schicksal zu sein: Im Moment größter Trauer lernt die Studentin Nina Jared kennen. Er sieht gut aus, ist charmant - und ein Mysterium. Denn obwohl er ihre Nähe sucht, entzieht er sich ihr wieder und wieder. Als Nina von einem unheimlichen Verfolger bedrängt wird, muss sie schließlich einsehen: Jared ist weder das einzige, noch das gefährlichste Geheimnis in ihrem Leben...
Den Klappentext behandelt das Buch so circa die ersten 150 Seiten. Dann ist das Geheimnis gelüftet und man fragt sich, was jetzt?

Nina und Jared begegnen sich wirklich sehr früh in dem Buch, was ich nicht als schlecht ansehe. Sie treffen sich immer wieder "zufällig". Die Beziehung zwischen den Beiden entwickelt sich recht rasch. Tja, und dann ist die Geschichte nach 150 Seiten fertig...blöd nur, dass da noch 300 über sind. Durch die frühe Lüftung des Geheimnisses wurde Platz für ein Drama geschaffen, dass ich so recht nicht nachvollziehen konnte und dann doch, für meinen Geschmack, zu lange dauert.

Es gibt noch einen Nebenstrang, der die Geschichte wohl interessanter oder spannender machen soll, das macht er auch. Zumindest zunächst. Denn ihm wird immer weniger Zeit gewidmet und am Ende kommt man die letzten 20 Seiten (geschätzt) noch einmal darauf zu sprechen und schließt ihn ab.
Gerade weil das der spannende Teil war, hätte ich mir das etwas länger gewünscht, statt so kurz. Denn so wirkt es so, als sei er vergessen worden.

Die Figuren sind größtenteils toll. Die Verbindung zwischen Jared und Nina sehr interessant und einzigartig. Die beiden gefallen mir, wobei ich Jared als Person eher als langweilig empfinde.
Im Verlauf des Buches wurde ich richtig Fan von Claire, die Schwester von Jared. Sie wurde von einer Zicke zur großen Heldin. Einfach klasse.
Allerdings wurde im Laufe der Handlung Ryan immer nerviger. Seine Art und sein Verhalten gegenüber Nina wurden immer unerträglicher.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Sodass man einfach durchlesen konnte. Die Kapitelaufteilung fand ich jedoch nicht so gelungen. Kapitel, die über 30 Seiten lang sind, sind mir einfach zu lang. Aber das Manko ist verschwindend klein.
Die Geschichte ist ganz in Ordnung. Ich habe irgendwie was anderes erwartet und wurde leider etwas enttäuscht. Die Figuren konnten mich aber begeistern und irgendwie auch mitnehmen und an sich binden, sodass ich schon wissen möchte, wie es mit, zumindest einigen von denen, weitergeht.

3/5 Punkte

Kommentare:

  1. Hey, schöne Rezension. Ich habe das Buch auch angefangen, aber nach so 50 Seiten bin ich einfach stecken geblieben, ich fand es so .. seltsam :D
    Liebst, Lara.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es war auch tatsächlich irgendwie seltsam. aber auch unbekannt und einzigartig^^

      Löschen