23 April 2015

[Rezension] Wie ein einziger Tag

Autor: Nicholas Sparks
Titel: Wie ein einziger Tag
Originaltitel: The Notebook
Seitenzahl: 240
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Heyne Verlag

Sie waren siebzehn, und der Sommer erschien so unendlich wie ihre Liebe. Aber als Allie mit ihrer Familie den verträumten Urlaubsort verlässt, verschwindet sie auch aus Noahs Leben, vierzehn Jahre lang. Dann will Allie, die inzwischen verlobt ist und kurz vor der Hochzeit steht, noch einmal den Mann treffen, den sie nie vergessen wird...

Der Klappentext verrät schon viel und man kann ein vor Romantik triefendes Buch erwarten. Wäre es nicht Nicholas Sparks, hätte mich der Text überhaupt nicht angesprochen.
Also, ich habe das Buch gelesen, obwohl ich den Film zig Mal gesehen habe und schon auswendig kenne. Außerdem ist dies wohl das bekannteste Werk von ihm.
Film und Buch stimmen schon weitestgehend überein, was ich sehr schön fand. Das spricht für beides.

Man kann und sollte besser nicht viel bzw. keine Spannung erwarten, denn das würde zu Enttäuschungen führen. Gelegentlich sind Sparks Bücher so tragisch wie romantisch. Hier gibt es jedoch keine Tragik. Die Liebe ist hier das einzige Thema.
Es klingt dazu noch altbekannt: Zwei Personen finden nach langer Zeit wieder zueinander und unterhalten sich über die Vergangenheit.

Die Geschichte ist meiner Meinung nach (auch wenn ich sie schon vorm Lesen kannte) sehr transparent. Ich kann mir einfach vorstellen, dass jeder Leser, der die Geschichte nicht kennt, weiß, wie es ausgeht. Denn leider ist es einfach die 0815 Geschichte. Allerdings mit dem Charme von Sparks (falls das jemanden tröstet).

Das Buch erzählt sowohl aus Sicht von Noah als auch aus Sicht von Allie. Sodass man die Chance erhält, in die Gedanken beider einzutauchen.
Ich finde beide Figuren nerven nicht und das ist auch besser so. Beide wirken recht sympathisch, und wenn man sich Noah als Ryan Gosling vorstellt, dann ist das sogar gleich noch viel attraktiver.

Der Schreibstil ist gewohnt einfach, aber irgendwie doch so schön, dass man dieses vor Kitsch durchtränkte Buch liest.
Es wird leider nicht meine Lieblingsgeschichte. Mir fehlt ganz klar die Tragik und die Stellen, die mich zu Tränen rühren. Auch die Tatsache, dass die Geschichte so vorausschaubar ist, führt zu Punktabzug.Schade drum. Dennoch finde ich das Buch nicht schlecht, vielleicht liegt es auch an dem Autor, dass ich das einfach nicht kann. Ich empfehle es dennoch.

3/5 Punkte

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