11 Februar 2015

[Rezension] Magisterium


Autorinnen: Holly Black & Cassandra Clare
Titel: Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
Originaltitel: Magisterium - The Iron Trial
Seitenzahl: 336
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: one-verlag
1, Band





 Callum Hunt hasste Magie - er hasste einfach alles an ihr.
Drei Regeln hatte ihm sein Vater immer eingeschärft:
Traue nie einem Magier.

Bestehe nie eine magische Prüfung.
Betrete unter keinen Umständen das Magisterium

Call würde sie alle brechen...
Die Geschichte hat einfach alles. Witz, Spannung, tolle Charaktere und ein unvorhersehbares Ende.
Bei Thalia las ich "der nächste Harry Potter..." aber ganz ehrlich: ich finde nicht. Es handelt sich hier um eine ganz andere Art von Magie. Es werden eher Elemente kontrolliert. Das Buch und die Geschichte sind völlig eigenständig. Nicht, dass jemand Angst bekommt, eine abgekupferte Geschichte zu lesen.
Es ist eine kleine Herausforderung sich in einen 12 Jahre alten Jungen hineinzuversetzen, wenn man selber deutlich älter ist. Jedoch gelang es mir von Seite zu Seite immer besser. Außerdem finde ich nicht, dass er wirklich so jung wirkt.
Ein wenig nervig war die immer wieder kehrende Betonung, dass Call noch nie zwei so gute Freunde hatte.
Das Buch lässt mit der Spannung auch nicht lange auf sich warten. Es gibt viele Stationen, bei denen es richtig spannend wird. Dabei wird die eh schon düstere Atmosphäre, die das Magisterium mit sich bringt noch einmal überboten.
Es kommt also definitiv keine Langeweile auf. Das Buch zieht sich auch nicht. Spätestens am Ende wünscht man sich es hätte noch 100 Seiten mehr.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Ich hatte meine Probleme mir Call wirklich mit Hinkebein vorzustellen. Sonst sind Helden doch immer perfekt. Er ist eher vorlaut und weiß, wie man sich in Schwierigkeiten bringt. Einfach unterhaltsam.
Tamara war zunächst die klassische Zicke. Bis sie sich endlich weicher und freundlicher wurde, konnte ich sie auch nicht sonderlich gut leiden.
Aaron war von Anfang an der freundliche kluge Junge. Er kann alles und ist zu jedem nett. Man könnte sagen, dass man ihn mögen muss.

Ich habe keine Ahnung, wie die beiden Autorinnen es geschrieben haben, ob eine schrieb und die andere es nur gelesen hat oder ob jede von ihnen Passagen geschrieben hat. So oder so es ist flüssig zu lesen ohne erkennbaren Stilbruch.

Ein super Serienauftakt. Das Ende lässt einen total hilflos zurück, und bis das nächste Buch erscheint, kann es noch etwas dauern. Nichtsdestotrotz lesenswert.

4/5 Punkte


1 Kommentar:

  1. Hey,
    ich fand auch nicht, dass es eine Harry Potter Nachmache war, obwohl es wirklich viele gesagt haben, was mich irgendwann ziemlich genervt hat :)
    Auf den nächsten Band freue ich mich auch schon total :D Spätestens nach dem Ende ist klar, dass es in eine gaaaaaaaaanz andere Richtung läuft als Harry Potter :D
    Lg Kerstin

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