15 Dezember 2014

[Rezension] Junge Frau von 1914

Klappentext: In diesem Roman einer Liebe im Ersten Weltkrieg steht das Schicksal der jungen Lenore Wahl im Mittelpunkt, womit Zweig auf das Unverständnis seiner Zeitgenossen stieß: Man empfand dies als befremdlich privat, wo doch die Männer an der Front gekämpft und ihr Leben riskiert hatten. Der Autor aber wusste, dass der Krieg bis in die Heimat vordringt und nicht zuletzt dort seine Opfer fordert. Zudem legte er mit diesem Werk ein aufsehenerregendes Bekenntnis zu weiblichen Selbstbestimmung vor, das seiner Zeit weit voraus war.

Der Inhalt: Die Geschichte ist einem, maximal zwei Sätzen erzählt. Diese formuliere ich hier nicht, um diejenigen, die dieses Buch lesen wollen nicht zu spoilern. Aber, dass sich die wesentliche Handlung in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen lässt, ist genau mein Problem. Es passiert einfach nichts. Und dafür, dass nichts passiert, ist das Buch zu lang. Es kommt Langeweile auf.
Okay, es ist ne Liebesgeschichte, aber es gibt keine Spannung, auch nicht in dem Bezug, was als nächstes passiert.
Für mich war die Geschichte die reinste Qual. Ich empfand beim Lesen einfach auch nichts, kein Mitleid oder Trauer und auch sonst war ich einfach nur genervt.
Dieses Buch zog sich für mich wie ein Kaugummi, aber auch weil, ich einfach den Zwang hatte, es zu lesen und es sonst auch nie getan hätte.

Die Charaktere: Die Personen kommen alle etwas oberflächlich rüber. Ansonsten fällt es schwer, die Frau von damals zu verstehen und die Handlungen wirklich nachzuvollziehen. Zumindest konnte ich niemandem wirklich näher kommen.

Der Schreibstil: Die Sprache war ganz in Ordnung. Das Wesentliche kann man durchaus verstehen. Gelegentlich werden ein paar alte Wörter hineingeworfen,  bei denen ich zunächst dachte, dass es Fehler sind.

Mein Fazit: Ich würde "Junge Frau von 1914" niemandem empfehlen, denn das einzig Positive, was ich darüber sagen kann, ist, dass ich es durchgelesen habe.

1/10 Punkte

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