07 Dezember 2014

[Rezension] Im Westen nichts Neues


Klappentext: Mit "Im Westen nichts Neues" schuf Erich Maria Remarque einen Klassiker der Weltliteratur. Sein erschüttender Roman über die Schrecken des ersten Weltkrieges ist ein zeitloses Werk - mit einer lebendigen Sprache, die zu jeder Generation immer wieder neu spricht.
Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint diese Neuausgabe in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erstausgabe, versehen mit einer umfassenden Materialiensammlung von Thomas F. Schneider, Leiter des Remarque-Friedenszentrums Osnabrück, die bislang unveröffentlicht Dokumente enthält und auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie dieses Buch die Welt verändert hat.

Der Inhalt: Im Westen nichts Neues ist einfach ein Buch, das sehr zum Nachdenken anregt. Die Grausamkeit des Krieges an der Front wird mehr als deutlich dargestellt. Remarque verdeutlicht die Zerstörungskraft eines Krieges mit erschreckender Ehrlichkeit. Damit meine ich nicht nur die Leben, die gelassen wurden oder auch die Verwundeten oder das vernichtete Land, sondern auch die zerstörte Psyche.
In dem Buch begleitet man Paul Bäumer, einen Soldaten. Man taucht sehr tief in seine Gedanken ein, erfährt ein wenig von den Problemen, die auch die Familien in der Heimat haben. Von seinem psychischen Problemen.
Mehrere Stellen sind sehr gefühlsvoll, die mich am Rand der Tränen brachte. Situationen, die man einfach nicht erleben möchte.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Die Charaktere: Paul ist ein junger Mann, dessen Gefühle für mich nicht nachvollziehbar sind, allerdings bin ich kein Soldat im Krieg. Alleine das ist unvorstellbar.
Kat ist mir auch noch sympathisch.
Ansonsten ist das Buch wirklich nicht dazu gemacht, die Figuren zu mögen oder zu bewerten. Weshalb ich das auch nicht gemacht habe oder machen will.

Der Schreibstil: Das Buch war leichter verständlich, als ich vorher dachte, obwohl es schon so alt ist. Es ist also kein Kriterium das Buch in der Ecke liegen zu lassen.

Mein Fazit: Endlich mal zur Abwechslung ein Buch zum 1. Weltkrieg.  Ich fand das Buch durchaus spannend (falls man das so nennen kann), dazu noch wirklich gefühlvoll und emotional. Der Schreibstil ist wirklich nicht der Rede wert, weshalb ich das Buch wirklich jedem, der sich ein wenig für die Deutsche Geschichte bzw Literatur interessiert.

5,5/10 Punkte

Kommentare:

  1. Dieses Buch interessiert mich auch sehr! Man liest irgendwie so selten über den 1. Weltkrieg, daher habe ich es schon länger im Blick.

    Bei Klassikern ist man häufig etwas zaghaft, da muntert es auf, dass man sich vorm Schreibstil nicht fürchten braucht.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Ich verspreche, dass du wegen der Sprache keine Sorgen haben brauchst. Das ganze Geschehen ist wirklich leicht verständlich und das Buch wirklich gut

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