20 Oktober 2014

[Rezension] Unsterblich: Tor der Nacht

Klappentext: Allie hat sich entschieden - für die Unsterblichkeit. Und eigentlich dachte sie, sie hätte nichts mehr zu verlieren. Bis sie einem Geheimnis auf die Spur kommt, das für Menschen und Vampire gleichermaßen tödlich ist. Allie ist bereit, alles zu tun, um die Menschen, die sie liebt, zu retten. Selbst wenn es bedeutet, sich gemeinsam mit ihrem Freund Zeke und ihrem verhassten Vampirbruder auf die Suche nach dem mysteriösen Kanin zu machen und ihm um Hilfe zu bitten. Doch weiß die junge Unsterbliche wirklich, auf wen sie sich da einlässt?

Der Inhalt: Die Geschichte ist gut, wirklich. Allerdings ist die Grundhandlung, wenn man es so nennen kann, die gleiche wie im ersten Teil: es wird etwas gesucht. Klar, auf der Suche geschehen unterschiedliche Dinge, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass immer das "Gleiche" passiert. Ansichtssache.
Die Liebesgeschichte zwischen Allie und Zeke ist dramatisch, aber nicht kitschig. Ich finde es gut, dass man von Anfang an dabei ist. Man sieht, wie die Beziehung beginnt und welche Probleme sie überwinden muss zum Beispiel Stick. Stick hätte ich mehrfach den Kopf abgerissen. Er ist unverschämt und dreist und irgendwie auch nervend. Ich glaube, er erfüllt seinen Zweck wirklich.
Die Geschichte ist spannend und aufregend und endet mit einem fiesen Cliffhanger. Ich will wirklich wissen, wie es weitergeht

Die Charaktere: Allie hat sich wirklich weiterentwickelt. Sie ist stärker als im ersten Buch, mutiger und verantwortungsbewusst. Ich mag sie noch immer.
Zeke ist supertoll. Ihn fand ich schon im ersten Teil richtig cool. Er bleibt bei seinen Prinzipien und ist nicht nur tapfer, sondern auch extrem selbstlos (das nervt gelegentlich).
Kanin ist eigentlich auch echt cool drauf. Alt und Weise, ein wenig wie Dumbledore.
Selbst Jackal ist mir im Laufe der Geschichte sympathisch geworden. Mit seinem Humor in brenzlichen Situationen ist einfach zu geil.

Der Schreibstil: Er bleibt einfach und jugendlich frisch, ist leicht und flüssig zu lesen, so kommt man relativ schnell durch die 550 Seiten.

Mein Fazit: Das Buch endet genauso, wie ein Buch nur enden darf, wenn der Folgeteil schon existiert. Man will unbedingt wissen, wie es weiter geht. Allgemein ist die Geschichte sehr spannend und für mich auch recht gut, sodass ich die Reihe auf jeden Fall weiter bzw. zu Ende lesen werde.

8/10 Punkte

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