08 Oktober 2014

[Rezension] Der kleine Hobbit

Der Klappentext: Eines Abends bekommt der Hobbit Bilbo Beutlin unerwarteten Besuch. Danach ist nicht nur seine Speisekammer leer, sondern sein ganzes Leben nimmt eine dramatische Wendung: Gemeinsam mit dem Zauberer Gandalf und dreizehn Zwergen begibt er sich auf eine gefährliche Reise quer durch Mittelerde, um einen vor langer Zeit geraubten Schatz zurückzugewinnen...


Der Inhalt: Ich kann von vornherein sagen, dass ich die Filme besser finde als das Buch. Das ist auch eher selten der Fall bzw. bei mir noch nie vorgekommen. Ich hab das Buch schon mal zu 2/3 gelesen, die Ereignisse waren also nichts Neues für mich (bis auf die Sachen, die eben dazugedichtet wurden).
Kinderbuch hin oder her, es kommt einfach keine Spannung auf. Selbst die eigentlich spannenden Szenen plätschern vor sich hin, so werden aus den ca. 300 Seiten gefühlte 500.
Die eigentliche Geschichte mit Smaug endet gefühlt nach 2 Seiten und den ereignislosen Rückweg zu beschreiben, fand ich überflüssig. Andere Dinge, wie die Abwesenheit Gandalfs, hätte man durchaus noch ausbauen können. Dennoch ist die Geschichte eine Schöne und lesenswert (oder eben sehenswert),

Die Charaktere: Ich konnte zu keinem wirklich eine Beziehung aufbauen. Man erfährt eben von niemandem wirklich etwas und Bilbo jammert immer wieder, wie gern er doch zu Hause wäre.

Der Schreibstil: Ich fand es allgemein gut geschrieben, allerdings war es nicht so einfach zu lesen, wie die Jugendbücher heutzutage.

Mein Fazit: Die Filme zu schauen reicht vollkommen aus und das Buch nicht gelesen zu haben, ist keine Schande. Ansonsten ist es wohl das Beste, erst das Buch zu lesen und keine Ahnung vom Inhalt und den Filmen zu haben und sich erst nach dem Buch den Filmen zu widmen.

5/10 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen