27 Oktober 2014

[Rezension] Code Black

Klappentext: Wenn du diese Nachricht erhältst:
1. Verlasse sofort deinen Aufenthaltsort
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3. Renne um dein Leben

Der Inhalt: Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut. Sie erinnert mich ein wenig an "Spy Kids" und an "Mr. & Mrs. Smith". Es ist somit also nichts Neues.
Die infantile Besessenheit von Kari auf Luke hat mich wirklich genervt. Viel zu häufig fand ich sie deplatziert. Nervig waren auch die Figuren zueinander. Immer gab es Streitereien und Zickereien ohne ersichtlichen Grund.
Das Teeniegeplänkel hat auch irgendwie Vorrang in dem Buch, dabei hätte die Hauptgeschichte so viel spannender sein können. Meiner Meinung nach geht alles in der Haupthandlung viel zu einfach. Einen erwachsenen Mann umzuhauen? Kein Problem, das ist eine Sache von 20 Sekunden.
Es klingt vielleicht scheußlich, aber mit einem Thriller verbinde ich mehr Blut, Brutalität und vor allem Spannung.
Um mit etwas Positiven zu enden: das Buch hat gute Sprüche und eine Menge Witz.

Die Charaktere: Zuerst erwähne ich hier, dass ich nicht die Chance sah, zu einer der Figuren eine Bindung aufzubauen.
Kari ist flatterhaft und wirkt nicht wie 16 auf mich, sondern wesentlich jünger.
Rita ist eine unglaublich nervende Freundin. Sie kann komischerweise niemanden leiden, außer Kari.
Evan macht, meiner Meinung nach, eine positive Entwicklung im Laufe des Buches durch.
Lacey fand ich jedoch hammer. Sie erinnert mich sehr an Aphrodite von House of Night.

Der Schreibstil: Es ist ganz klar sehr jugendlich. Carlton nimmt kein Blatt vor den Mund. Kein Sprachstil, den man sich aneignen sollte. Dennoch lässt sich das Buch gut und flüssig lesen.

Mein Fazit: Das Buch ist eindeutig für ein jüngeres Publikum. Eine Fortsetzung wäre denkbar, aber für mich nicht unbedingt notwendig. Wer unglaubliche Spannung sucht, sucht hier vergebens.

3,5/10 Punkte

Einen großen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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