20 Oktober 2014

(gezwungene) Neuzugänge

Da wird es wohl fällig das Gezwungen zu erklären, Eigentlich wollte ich im Moment keine Bücher mehr kaufen, hab ja genug und auch der Drang bei Thalia reinzuschauen ist momentan ziemlich klein.
Zur Erklärung: Die Uni geht wieder los. Neues Semester, neuer Stundenplan, neue Kurse und ein ganz bestimmter ist dabei. Er heißt "Roman im 1. Weltkrieg" und er beginnt am Donnerstag. Ich freu mich wirklich sehr drauf (fürs Bücher lesen Noten bekommen, da bin ich mit dabei).
In dem Kurs sollen genau 4 Bücher gelesen: "Im Westen nichts neues", "Jahrgang 1902", "In Stahlgewittern" und "Junge Frau von 1914".
Ist natürlich auch klar, dass man da losziehen muss, um sich die Bücher zu kaufen und das habe ich getan.



Klappentext: Erich Maria Remarque rühmte "In Stahlgewittern" als sich immer wieder steigernd, bis in ihnen das harte Antlitz des Krieges, das Grauen der Materialschlacht und die ungeheure, alles überwindende Vitalität des Herzens ausdruck gewinnen.
Klappentext: Niemand fragte uns, was wir dachten. Der Krieg gehörte den Erwachsenen, wir liefen sehr einsam dazwischen herum. Wir glaubten an nichts, aber wir taten alles. Längst wussten wir, dass der Krieg eine schlimme Krankheit ist, denn wir sahen, wie jeder versuchte, sich vor ihm zu drücken. Selbst die Soldaten an der Front waren froh, wenn sie verwundet wurden. Es gab auch keine Einigkeit mehr. Der Hunger zerstörte sie völlig. Denn jeder beobachtete den Nachbarn, ob er nicht mehr hatte als er. Menschen, die mit allen Mitteln versuchten, nicht an die Front zu kommen, wurden Drückeberger genannt. Dabei wollten sie doch nichts anderes als ihr Leben retten. Wir fanden das sehr natürlich.
Klappentext: Mit "Im Westen nichts Neues" schuf Erich Maria Remarque einen Klassiker der Weltliteratur. Sein erschüttender Roman über die Schrecken des ersten Weltkrieges ist ein zeitloses Werk - mit einer lebendigen Sprache, die zu jeder Generation immer wieder neu spricht.
Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint diese Neuausgabe in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erstausgabe, versehen mit einer umfassenden Materialiensammlung von Thomas F. Schneider, Leiter des Remarque-Friedenszentrums Osnabrück, die bislang unveröffentlicht Dokumente enthält und auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie dieses Buch die Welt verändert hat.
Klappentext: In diesem Roman einer Liebe im Ersten Weltkrieg steht das Schicksal der jungen Lenore Wahl im Mittelpunkt, womit Zweig auf das Unverständnis seiner Zeitgenossen stieß: Man empfand dies als befremdlich privat, wo doch die Männer an der Front gekämpft und ihr Leben riskiert hatten. Der Autor aber wusste, dass der Krieg bis in die Heimat vordringt und nicht zuletzt dort seine Opfer fordert. Zudem legte er mit diesem Werk ein aufsehenerregendes Bekenntnis zu weiblichen Selbstbestimmung vor, das seiner Zeit weit voraus war.

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