13 August 2014

[Rezension] Rückkehr ins Zombieland

Der Klappentext: Seit Alice "Ali" Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken...
Verbindet sie  mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert....

Der Inhalt: Ich kann direkt sagen, dass sich das zweite Buch sehr gut an das Erste fügt und man nicht allzu lange mit Wiederholungen zugeschüttet wird. Das ist für mich schon einmal ein riesen Pluspunkt. Außerdem ist die Geschichte in diesem Teil echt gut geworden. Allgemein fand ich "Rückkehr ins Zombieland" spannender als "Alice im Zombieland", das rührt vermutlich daher, dass Alice selber die Bedrohung darstellt und da wir die Geschichte aus ihrer Sicht erfahren, ist sie allgegenwärtig. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mehrfach hätte heulen können, weil es zwischen Ali und Cole nicht mehr gut läuft und ich die beiden zusammen so toll finde. Die Geschichte um ihre Beziehung nimmt in dem Buch viel Raum ein, aber ich fand es nicht störend, ganz im Gegenteil: ich konnte sogar eher mit Ali mitfühlen, als dass es mich nervte. Es treten auch neue Hauptcharaktere auf, die neuen Schwung in die Bude bringen. Die Charaktere, besonders Ali, sind schon eine Nummer aggressiver als im ersten Buch, aber man versteht den Grund, weshalb es nicht so übertrieben wirkt.

Die Charaktere: Ali finde ich einfach klasse. Schon im ersten Teil war sie mir höchst sympathisch. Sie ist total tough und bietet jedem die Stirn und nimmt auch kein Blatt vor den Mund (auch wenn das ab und an angebracht gewesen wäre). Sie ist aber auch total loyal. Ich bin total fasziniert von ihr.
Cole ist auch ein super Typ. Gibt sich hart, aber ich finde es schön, dass man auch seine verletzte Seite sieht. Sein Verantwortungsbewusstsein den anderen Gangmitgliedern gegenüber finde ich schon rührend.
Kat ist und bleibt eine unglaublich gute Freundin. Gefahr hin oder her, sie bleibt bei ihrer Freundin. Ihr Mut ist deshalb wirklich bewundernswert.
Auch der Rest der Charaktere fügt sich gut ein, auch wenn manche irgendwie unheimlich wirken und so, als würden sie etwas verbergen, nervt mich tatsächlich niemand.

Der Schreibstil: Flüssig, klar und dadurch leicht zu lesen. Ich kann absolut nichts daran aussetzen. Er passt einfach auch zu den Gedanken und Gefühlen eines Teenagers.

Mein Fazit: Da mir "Alice im Zombieland" schon extrem gut gefallen hat, hatte ich natürlich einige Erwartungen an "Rückkehr ins Zombieland" und damit verbunden auch die Angst, dass ich enttäuscht werde. Umso glücklicher bin ich darüber, dass ich sagen kann: Dass ich nicht enttäuscht wurde, sondern eher im Gegenteil sogar die Erwartungen übertroffen wurden. Ich finde die Reihe bislang verdammt cool und hoffe, dass noch ein paar Bücher erscheinen werden, die in der Qualität natürlich nicht abnehmen^^.

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