16 August 2014

[Rezension] Hex Hall: Wilder Zauber

Der Klappentext: Dunkle Machenschaften an der Highschool für Hexen

Nach einem missglückten Liebeszaubeer wird Sophie Merver an ein Internat für magische Wesen geschickt. Als sie dort den gut aussehenden Archer trifft, verliebt sie sich auf den ersten Blick in ihn. Doch in Hex Hall gehen seltsame Dinge vor. Sophies Zimmergenossin wird verdächtigt, andere Schüler angegriffen zu haben. Eine finstere Macht treibt ihr Unwesen an der Schule, und Sophie könnte das nächste Opfer sein...

Der Inhalt: Vorneweg kann ich gestehen, dass ich positiv von dem Buch überrascht bin.
Zur Geschichte lässt sich sagen, dass Sophie meist richtig gute Sprüche drauf hat und dadurch echt lässig wirkt. Allerdings ist sie schlecht im Kontrollieren ihrer Kräfte. Direkt am ersten Tag lernt sie Archer kennen, mit dem sie immer mehr in Kontakt kommt und sich auch verliebt (wie soll es auch anders sein?!). Allerdings sind die Schwärmereien seitens Sophie nicht nervig.
Das Buch hat ungefähr 300 Seiten und mindestens 200 davon sind Zickereien, Streit und magische Manipulationen. Deshalb würde ich schon sagen, dass es wirklich eine Mädchengeschichte ist. Ab und an geschieht etwas "Gruseliges", aber die komplette Spannung lässt bis auf die letzten Seiten auf sich warten, was ich persönlich als schade empfinde. Am Anfang werden uns Bedrohungen, gar Jäger, vorgestellt, aber um die geht es im weiteren eigentlich nicht mehr. Da hätte man durchaus mehr aus der Geschichte rausholen können.

Die Charaktere: Sophia Mercer ist die Protagonistin. Sie ist sehr unerfahren, nicht nur, was die Kontrolle ihrer Zauberkräfte angeht, sondern auch die Geschichte der Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dies führt zwangsläufig dazu, dass wir parallel mit ihr Dinge erfahren. Gerade ihre flotten Antworten und Witze machen sie für mich sympathisch.
Archer ist die männliche Hauptfigur, die auf mich auch sympathisch wirkte. Vielleicht etwas arrogant und überheblich, aber er zeigt durchaus auch seine weiche Seite.
Jenna ist ein Vampir und wird von der ganzen Schule (wenn man es so nennen kann) fertig gemacht. Im Vergleich zu den anderen Charakteren finde ich, ist sie schwach, stellt aber dennoch eine gute Freundin da.

Der Schreibstil: Die Autorin war anscheinend bemüht leicht und locker zu schreiben, sodass es zu den Gedanken einer 16 jährigen passt. Dies ist ihr auch gelungen. Ansonsten liest sich das Buch schnell und leicht. Es ist einfach sehr angenehm zu lesen.

Mein Fazit: Ich fand den Auftakt der Trilogie durchaus gelungen, auch wenn nicht überragend. Da ich Teil 2 und 3 noch im Regal habe, werde ich die auch ganz sicher lesen (würde ich aber auch, wenn ich die Bücher noch nicht hätte). Das Buch ist ok, aber ich würde es nicht überschwänglich empfehlen. Aber, das Cover jeder der Bücher ist echt hübsch.^^

1 Kommentar:

  1. Das Cover fand ich auch immer toll. Habe Band 1 aber unlängst gegen ein anderes Buch getauscht. Irgendwie tut mir das nun leid, ich bin aber nicht sicher, ob das Buch für mich etwas wäre, und habe noch so viele andere schöne Bücher auf meinem Sub. Kann aber sein, dass ich es irgendwann noch lese. Eine Freundin von mir hat die ganze Reihe. Sie meinte aber auch das die Bücher leider nur mittelmäßig sind und wohl eher ein jüngeres Publikum ansprechen.

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