17 August 2014

[Rezension] Hex Hall: Dunkle Magie

Der Klappentext: Dämonische Kräfte sind am Werk...

Nachdem Sophie erfahren hat, dass sie ein Dämon ist, reist sie nach London zu ihrem Vater. Dort hofft sie den gut aussehenden Archer vergessen zu können, der ganz Hex Hall verraten hat. Doch bei einem Angriff der Dämonenjäger taucht Archer unerwartet wieder auf, und Sophie muss feststellen, dass sie trotz allem noch Gefühle für ihn hegt...

 Der Inhalt: Sophie verlässt mit Jenna und Cal in den Sommerferien Hex Hall und geht nach England mit ihrem Vater mit. Wo sie erstmals den Rat trifft.
Die Ereignisse aus "Wilder Zauber" werden fast 200 Seiten lang verdaut. Wird es Mal spannend, ist das meist nach einem oder vielleicht zwei Kapitel wieder vorbei. Das finde ich total schade, denn das könnte man einfach mehr ausdehnen.
Die ganze Spannung konzentriert sich wieder auf die letzten 100 Seiten, die mich auch echt gefesselt haben und wirklich schnell gelesen wurden. In den ersten 250 Seiten finden wir uns wieder in einem typischen Mädchenbuch wieder: streit mit der besten Freundin, Liebeskummer und noch ein Typ, der die Gefühle durcheinanderbringt. Nebenher läuft dann die Handlung, dass Sophie ein Dämon ist, mehr über ihrer Rasse erfährt und lernt ihre Magie zu lenken.
Ich hatte schon fast die Befürchtung, dass Archer kaum noch auftaucht. Zugegeben, er lässt auf sich warten, aber dann ist er da. Die Geschichte zwischen Sophie und Archer erinnert mich ein wenig an Romeo und Julia. Im ersten Teil erfahren wir ja, dass er zu dem "Auge" gehört, den Dämonenjägern. Also ist die "Familie" Archers mit der "Familie" Sophies verfeindet. Na, wenn man das nicht schon einmal gehört hat.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, sodass ich bereits mit dem letzten Band angefangen habe.

Die Charaktere: Sophie ist wie im ersten Teil echt genial. Ihre Sprüche, ob angebracht oder nicht, sind einfach klasse. Ebenfalls positiv ist, dass sie Archer nicht als "die Liebe ihres Lebens" hinterher trauert, sondern einfach nur ihrer Liebe.
Archer kommt einfach unverschämt attraktiv rüber. Gelassen und verliert nur für Sekundenbruchteile seine Coolness, falls überhaupt.
Jenna ist und bleibt eine gute Freundin. Leider tritt sie im Verlaufe des Buches immer weiter in den Hintergrund.
Cal, der Heiler, stell ich mir so vor, dass er keine Fliege was zuleide tun kann.
Mich nerven tatsächlich keine Figuren und auch keine Eigenschaften von irgendwem.

Der Schreibstil: Der Stil der Autorin hat sich (zum Glück) nicht verändert und bleibt genauso locker und cool, wie wir es aus dem ersten Teil gewohnt sind.

Mein Fazit: Dadurch, dass die Charaktere angenehm sind und es so einen wirklich fiesen Cliffhanger gab, steht das letzte Buch der Trilogie. Die Reihe ist noch immer keine fantastische, unfassbar Gute, aber dennoch eine ganz solide, die man durchaus lesen kann.

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