19 Juni 2014

[Rezension] Vernichtet

Klappentext: Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie...

Kylas Leben ist einmal mehr in größter Gefahr, als Nico einen hinterhältigen Anschlag auf sie ausübt. Auf der Flucht vor dem skrupellosen Anführer von Free UK sucht sie Unterschlupf bei ihren Freunden von MIA. Dort kann sie mit neuer Identität untertauchen und aus dem Blickfeld der Lorder und der Terroristen verschwinden.

Sich in Sicherheit wähnend, kreisen Kylas Gedanken wieder mehr um ihre Kindheit. Als sie endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie,wer sie als Kind wirklich war. Doch wieso hat ihr Vater sie damals freiwillig den Terroristen übergeben? Und welch dunkles Geheimnis verbirgt sich hinter ihrer Familiengeschichte.

Meine Meinung: Der krönende Abschluss einer hervorragenden Trilogie. Ich muss ja zugeben, dass ich doch etwas traurig bin, dass es jetzt vorbei ist. Jetzt begreife ich auch nicht, wieso ich so lange für das Buch gebraucht habe. Klar, ich hatte etwas weniger Zeit, aber ich hab DVDs dem Lesen vorgezogen. Schade war auch, dass die Bücher immer dünner wurden. Unverständlich, bei dem Buch. Immer wieder kommt Spannung auf, bis es 90-80 Seiten vor Schluss so richtig knallt und ab da war klar: Das Buch wird jetzt in einem Zug ausgelesen. So kam es dann auch. Zum Ende hin wird es noch mal richtig spannend und es bleibt unvorhersehbar.
Die ganze Geschichte ist so unglaublich ineinander verstrickt, dass es schon beeindruckend ist. Insgeheim habe ich Ben und Kyla die ganze Zeit über die Daumen gedrückt. In "Gelöscht" haben die Beiden richtig Eindruck auf mich gemacht.
Das Ende ist so beeindruckend ehrlich. Man kann es als Happy End bezeichnen, aber so einfach würde ich es nicht abtun. Es ist so viel trauriger, aber dafür einfach natürlich.
Die Autorin hat es durchweg geschafft, dass der Leser sich in Kyla hineinfühlen, Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann. Dazu sind die meisten Charaktere sehr sympathisch gemacht: Ben, Dr. Lysander, Aiden, Mac, Madison, Jazz und auf der anderen Seite stehen die gruseligen Charaktere wie Nico.
Der Schreibstil ist und blieb einfach und schlicht. Keine komplizierten Wörter oder Sätze, aber dennoch wird eine gewisse Gesamtspannung aufrechterhalten. Dies war eindeutig die beste Serie, die ich nach "die Tribute von Panem" in der Hand hatte. Insgesamt finde ich, sind beide Trilogien gleichwertig. Absolut lesenswert.

Kommentare:

  1. Ich will die Reihe auch unbedingt lesen <3

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    1. Ohja. Unbedingt. Die sind alle Drei super toll.

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  2. Oh, den Teil muss ich auf jeden Fall auch noch lesen! Die ersten zwei Bände habe ich sehr geliebt und regelrecht verschlungen :) Schöne Rezi!

    Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende!
    Nicole

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    1. danke :)
      oh, dann wirds dir bestimmt auch so gehen, dass du danach traurig bist :) :(

      Liebe grüße :)

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