09 Juni 2014

[Rezension] Shades of Grey: Geheimes Verlangen

Klappentext: Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey kennen - und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht. Sie kommt von ihm nicht los. Denn Christian hat etwas in ihr berührt, das sich seitdem nicht mehr verdrängen lässt. Und als Christian einige Zeit später wieder vor ihr steht, kann sie nicht anders, als ihren Gefühlen nachzugehen. Von da an ist nicht mehr wie zuvor. Denn Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe - in eine Welt, von der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht...

Meine Meinung: Bei Shades of Grey wusste man vorher, auf welche Schweinereien man sich einlässt und man wird auch nicht enttäuscht.
Es dauert nicht lange bis sich Ana und Christian das erste Mal treffen, bis es dann aber richtig ans Eingemachte geht, vergehen einige Seiten. Ich muss sagen, Ana weint mir durchaus zu viel, wegen fast jeder Kleinigkeit und ab und an, weiß ich nicht mal wieso. Christian ist mir total unsympathisch. Er hat eine düstere Kindheit gehabt, die im Detail noch nicht geklärt wurde. Ich kanns einfach nicht leiden, wie er die 7 Jahre jüngere Ana in allem herumkommandiert (Stichwort "Kontrollfreak"), aber nicht nur das, er behandelt sie von oben herab wie ein Kind. Ätzend.
Irgendwie ist es auch etwas die gleiche Leier: "Er ist der Einzige, den ich je lieben werde". Zumindest sagt Ana das, dabei ist Christian in allen Belangen ihr Erster. Das Ende des Buches muss ich aber auch noch einmal loben, denn es war überraschend und irgendwie eine kleine Wende in dem ganzen Stück.
Der Schreibstil ist in Ordnung, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass "süffisant" das Lieblingswort der Autorin ist. Es liest sich flüssig und auch nicht wirklich schwer, was tatsächlich positiv für das Buch ist.
Jetzt weiß ich auch, wieso das Buch so lange in meinem Regal stand... es wird nie mein Lieblingsbuch werden. Die folgenden beiden Bücher von Shades of Grey werde ich nur lesen, um zu erfahren, was in Christians Kindheit geschehen ist und vielleicht erklärt das ja seinen abscheulichen Charakter und er wird mir sympathisch? Ich weiß nur, dass in mir nicht der Wunsch herrscht, direkt die Reihe weiter lesen zu müssen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen