05 Juni 2014

[Rezension] Mythica - Göttin der Liebe

Autorin: P.C. Cast
Titel: Mythica - Göttin der Liebe
Originaltitel: Goddess of Love
Seitenzahl: 400
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag:
1. Band

Die göttliche Venus - unsterblich verliebt in einen Sterblichen!

Um den attraktiven Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-up, Schuhe, Klamotten - alles an ihr ist ein einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen! Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe selbst ihr Herz verliert?

Irgendwie ist es doch schwierig, dieses Buch zu bewerten. Ich kannte P.C. Cast bereits von der HoN-Serie. Deshalb dachte ich, dass Mythica auch nicht so schlecht sein kann. Allerdings war das Buch ein (nicht gewünschtes) Weihnachtsgeschenk. Ich hätte es mir wohl sonst nicht gekauft.

Ich muss noch erwähnen, dass die deutsche Reihenfolge nicht der Originalen entspricht. Ich habe mich auch selbst gewundert. Aber Göttin der Liebe ist im Originalen Teil 5 und nicht wie bei uns Teil 1. Total merkwürdig.

Ich habe immer Probleme mit dem Einstieg in ein Buch. Beschreibung der Umgebung, Vorstellung der wichtigen Personen. Viel zu oft ist das viel zu langweilig und auch in Göttin der Liebe zieht es sich ca. 90 Seiten lang hin, bis die Geschichte endlich in Gang kommt, bis sich Pea und Venus das erste Mal treffen.
Irgendwann im Laufe des Buches war ich echt genervt, was Pea für eine Heulsuse ist, die schon anfängt zu heulen, wenn sich zwei Menschen streiten und deshalb schreien. Darüber hinaus ist es etwas unglaubwürdig, dass die Menschen sich nach ihrer gemeinsamen Nacht direkt über alles lieben. Das ist doch schon sehr Wunschdenken.

Überrascht war ich von der detaillierten Beschreibung der Liebesakte, ob Quickie unterm Baum, oral in einer öffentlichen Toilette... jeder Akt zog sich über Seiten hin. Das hatte ich so ehrlich nicht erwartet. Wie hemmungslos Cast doch wird, wenn sie ohne ihre Tochter schreibt.

Die Wendungen in der Geschichte sind leider voraussehbar, das Ende jedoch nicht. Allerdings fand ich den Epilog zu verwirrend. Griffin, Gott des Feuers, Vulcanus, Menschenmann...tja, wie da wer bezeichnet wurde, da bin ich dann nicht mehr so ganz hinter gestiegen. Viel mit Fantasy hatte es auch nicht zu tun, denn wirklich viel passierte dort nicht. Ich werde dieser Reihe noch eine Chance geben, aber das wird sicherlich etwas Zeit haben. 

Dieses Buch kann mit der House of Night Serie nicht in Verbindung gebracht werden. Die Bücher sind sehr verschieden. Das einzige was bleibt, ist ein guter Schreibstil.
Das größte Problem waren die Charaktere, mit denen ich einfach nicht warm wurde. Die Idee, die dahinter steckt ist jedoch neu und lesenswert.

5/10 Punkte

Kommentare:

  1. Tolle Rezi!
    Das Buch wandert dann wohl auf meine "Bücher, die ich niemals lesen werde"-Liste :D

    Liebe Grüße
    Jenni

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    1. Danke :)
      Ja, wenn ich jemanden auch mal von Büchern abraten kann, dann bin ich ähnlich froh, als wenn ich jemanden zu einem Buch rate :)

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