02 Juni 2014

[Rezension] Cujo


Autor: Stephen King
Titel/Originaltitel: Cujo
Seitenzahl: 350
Erscheinungsjahr: 1981
Verlag: Heyne
 
Cujo, ein zwei Zentner schwerer Bernhardiner, ist der Liebling von ganz Castle Rock, einer verträumten Kleinstadt im amerikanischen Bundesstaat Maine. Eines Tages jagt Cujo ein Wildkaninchen, das sich in einem versteckten Erdloch in Sicherheit bringt.
In blindem Jagdeifer will der Hund seine Beute verfolgen - und scheucht dabei ein namenloses Übel auf, das die Idylle von Castle Rock nach und nach in eine Hölle verwandelt, die von einem vierbeinigen, mordgierigen Ungeheuer beherrscht wird.

Dieses Buch war mein erster (durchgelesener) King und ich bin stolz drauf, auch wenn es in diesem Fall nicht schwierig war, durchzuhalten. Es fängt recht spannend an und hört auch spannend auf...ab und an gibt es Mal eine weniger spannende Handlung, aber das hat wohl jedes Buch. Richtig gruselig ist das Buch nicht, weshalb es sich auch als Bettlektüre eignet.

Das Buch besteht nicht aus Kapiteln, sondern lediglich Absätzen, die die verschiedenen Sichtweisen und Handlungen voneinander trennen. Die größte Angst, die ich bei King habe, ist, dass er eventuell zu Hoch für mich schreibt. Das war hier jedoch unbegründet.

Ich muss zugeben, dass ich Bücher mit kleineren Kindern mag, in diesem Fall den kleinen 4-jährigen Tad (ich stell mir die Kinder immer so süß vor^^). Außerdem fand ich es abwechslungsreich einml in Cujo zu blicken. Die Gedanken und Gefühle von ihm immer waren sehr aufregend und zumindest am Anfang auch sehr süß.
Die Figuren werden allerdings nicht zu meinen LIebsten gehören, aber ich glaube, dass die Sympathie der Figuren in so einem Buch auch nicht ganz so wichtig sind.

Das Ende war nicht ganz so, wie ich erwartet habe, sondern weniger klischeehaft, was ich allem in allem als positiv bewerten würde.

Dieser King hat auch nur ca. 350 Seiten, wobei King ja durchaus die Fähigkeit besitzt, dicke Schinken zu schreiben. Somit bleibt jedoch hier kein Platz für unrelevante Sachen, die die Handlung nicht vorantreiben.

Die Geschichte ist spannend und bei weitem nicht gruselig. Der Film ist es allerdings auch nicht.  Es ist durchschnittlich gut. Das Drama um die Werbekampagne ist einfach langweilig. Ich denke, dass es bessere "Kings" gibt. Zum Einstieg jedoch wärmstens zu empfehlen.

7/10 Punkte


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